Zitrusfrüchte & Exoten

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  • Zitrone 'Cedro'
  • Zuckermelonen

Ananas

Ananas

Bio-Ananas

Ökokiste Bio-Ananas

Wussten Sie´s schon?

Ihren deutschen Namen erhielt die Ananas von der indianischen Bezeichnung „nana meant“. Im Grunde wurde sie damit perfekt bezeichnet, nämlich als die „köstliche Frucht“. Die Spanier waren dagegen eher optisch als geschmacklich orientiert – wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem Pinienzapfen nannten sie sie „pina“, welches sich im englischsprachigen Raum zu „pineapple“ entwickelte.

Wo kommt´s her?

Bereits in vorkolumbianischer Zeit wurde die Ananas in weiten Teilen Südamerikas bis hinauf nach Mexiko angebaut und verbreitet. Das wir sie auch in Europa genießen können verdanken wir Christopher Columbus, der sie 1493 auf seiner zweiten Fahrt nach Guadeloupe entdeckte.

Wie sieht´s aus?

Die Frucht ist zylindrisch bis kegelförmig geformt. Größe, Geschmack und Farbe sind je nach Sorte sehr unterschiedlich. Die Farbe des Fruchtfleisches kann weißlich bis tief gelb sein. Je ausgeprägter die Schuppen der Schale sind, umso aromatischer ist die Ananas. Ökologische Ananas werden während ihres Wachstums nicht mit dem Reife-Gas Ethylen besprüht, weswegen die Früchte im Allgemeinen grüner bleiben, aber dennoch voll ausgereift sind.

Was ist drin?

Die leckere Frucht aus den Tropen schmeckt nicht nur gut, sondern liefert unserem Körper auch viele Mineralien und Spurenelemente. Ananas enthält unter anderem Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, (natürliches) Jod und Zink. Unser Körper benötigt all diese Inhaltsstoffe, um gesund und fit zu bleiben. Ein Defizit an Mineralstoffen und Spurenelementen kann zu unangenehmen Mangelerscheinungen führen. Ananas wirkt aufgrund ihrer Mineralstoffe stark basisch und hilft daher den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren.

Tipp:

Eine reife Ananas erkennt man daran, dass sich die inneren Rosettenblätter mühelos herauslösen, zudem verströmt sie einen intensiven Ananasduft.

Bananen

Bananen

Bio-Bananen

Ökokiste Bio-Bananen

Wo kommt´s her?

Die Banane bereichert als Star unter den Fruchtexoten schon seit Jahrzehnten unsere Obstschalen. Von Babybeinen an bis ins hohe Alter begleitet sie uns durchs Leben. Kranke und Spitzensportler profitieren gleichermaßen von ihrem hohen Nährwert. Sie ist uns als kleine, leichte Zwischenmahlzeit bekannt. Aber was wissen wir sonst über die Banane? Und die Frage, warum die Banane krumm ist, ist wohl eines der größten Rätsel unseres Erdballes.

Wo kommt´s her?

Bananen wachsen nicht an Bäumen, sondern an Stauden. Die steifen Blätter der großen Bananenpflanze liegen so dicht aneinander, dass sie wie ein Stamm aussehen. Dieser Stamm ist ein aus Blattscheiden bestehender, nicht verholzender Scheinstamm. Er wird mindestens einen halben Meter, meist aber drei bis zehn Meter hoch. An der Basis kann er etwas verdickt sein.
Nur einmal in ihrem kurzen Leben trägt eine Bananenpflanze Früchte und stirbt danach ab. Um sich zu vermehren bildet sie Schösslinge, die sich wieder zu großen Stauden entwickeln.

Wie sieht´s aus?

Das Fruchtfleisch vieler Sorten ist essbar, es gibt aber eine Reihe von eigens für den Verzehr gezüchtete Sorten. Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten. Das Fruchtfleisch der in den Läden vorherrschenden Dessertbananen (Musa paradisiaca sapientum) ist mehlig und süß. In den Ursprungsländern ist die grüne bis rote Kochbanane (auch Gemüse- oder Mehlbanane) ein bedeutendes Nahrungsmittel.

Wie verwende ich´s?

Bananen werden natürlich oft und gerne roh verzehrt, aber auch gekocht begeistern Sie entweder in eher herzhaften, oftmals auch süß-sauren, Gerichten oder in Desserts wie z.B. in Bananen Foster. In der südostasiatischen Küche werden auch Bananenblüten oder Bananenherzen als Gemüse verwendet. Bananenblätter werden oft als Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle benutzt. Das weißlich-gelbe Fruchtfleisch der Kochbanane, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Es wird sowohl gekocht als auch gebacken oder gegrillt.

Was ist drin?

Der Energiegehalt von Bananen ist fast doppelt so hoch wie der von Äpfeln, Birnen oder Zitrusfrüchten. Reife Obstbananen enthalten neben 74 % Wasser, 20 % Kohlenhydrate (Stärke + Zucker), 1,2 % Eiweiß und 0,2 % Fett. Bananen sind leicht verdaulich, sie enthalten viel Vitamin B6 und Folsäure, sowie die Mineralstoffe Kalium und Magnesium (0,85 %). Außerdem machen Bananen glücklich: Sie enthalten die im Gehirn vorkommenden Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Serotoninneuronen kommen im Mittelhirn vor und sind am Schlaf-Wachrhythmus und an der Steuerung der Stimmungslage beteiligt.

Die Ballaststoffe einer Banane enthalten drei natürliche Zuckersorten: Saccharose (Sucrose), Fruktose und Glucose. Damit versorgt sie uns mit einem sofortigen aber auch nachhaltigen Energieschub. Studien haben ergeben, dass zwei Bananen ausreichen, um uns für einen 90-minütigen Workout zu versorgen. Kein Wunder, dass die weltweit führenden Athleten stets eine Banane im Gepäck haben.

Blutclementinen

Blutclementinen

Bio-Blutclementinen

Ökokiste Bio-Blutclementinen

Wussten Sie´s schon?
Die Clementine zählt natürlich zu den Zitrusfrüchten. Diese stellen allerdings eine besondere Art von Beere, die man als Hesperidium/Endokarpbeere bezeichnet, dar. Die fleischigen Früchte grenzen sich von anderen Beeren wegen Ihrer festen ledrigen Schale ab.

Wo kommt´s her?
Bei der Blutclementine handelt es sich um eine  Kreuzung aus Clementine und Blutorange. Teilweise merkt man die Verwandtschaftsverhältnisse sogar dem Sortennamen an – so setzt sich beispielsweise bei der Blutclementine „Tacle“ der Sortenname aus den Namen der Urahnen, Tarocco-Blutorange und Clementine, zusammen.

Wie sieht´s aus?
Wie Clementinen müssen Blutclementinen vollreif geerntet werden, da sie später nicht mehr nachreifen. Die fertige Frucht zeichnet sich äußerlich oft durch eine intensive Orangefärbung aus, kann aber auch stellenweise grüne Flecken aufweisen. Diese sind nicht etwa ein Zeichen von mangelnder Reife, sondern werden durch die Unterschiede zwischen der Tages- und Nachttemperatur bedingt, welche die Ausfärbung der Schale beeinflusst. Äußerlich ist sie deshalb oft nur schwer von der normalen Clementine zu unterscheiden. Manche Sorten haben allerdings eine eher rötlich-orange Schalenfärbung, an der man sie im Direktvergleich zur normalen Variante erkennen kann. Die Schale der Clementine ist darüber hinaus oft sehr dünn und glatt. Sie haftet nicht besonders fest am Fruchtfleisch und lässt sich dadurch sehr leicht schälen.  Ein weiteres großes Plus der Frucht ist natürlich, dass sie nur sehr wenige und oft sogar gar keine Kerne hat. Das Fruchtfleisch der rund bis ovalen, oben und unten abgeflachten, Frucht ist saftig und hellorange bis orange mit roten Sprenkeln oder komplett rötlich gefärbt. Ihr Geschmack ist im Vergleich zur Clementine weniger süß, dafür aber leicht herb, säuerlicher und wirkt insgesamt spritziger.

Wie verwende ich´s?
Blutclementinen werden hauptsächlich zum sofortigen Verzehr genutzt. Die fruchtig-säuerliche Süße der Clementine gibt, wie viele andere Zitrusfrüchte auch, besonders Desserts oft eine schön frische Note.

Was ist drin?
Clementinen enthalten viel Vitamin C und das Provitamin A. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Die orangen Früchtchen sind außerdem reich an Kalium, Kalzium und Magnesium. Kalium ist wichtig für die Herztätigkeit und den Muskelaufbau, da es für die Herstellung von Eiweißen im Körper benötigt wird. Auch bei der Übertragung von Reizen der Nerven wirkt es mit. Kalzium ist besonders wichtig für unsere Knochen und Zähne. Es hat aber auch noch andere Aufgaben, wie zum Beispiel die Aktivierung von körpereigenen Botenstoffen zur Weiterleitung von Nervenimpulsen und der Steuerung unserer Muskeln. Magnesium wird ebenfalls für die Aktivierung von Enzymen gebraucht und ebenso für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Sehnen. Magnesium kann auch Stress entgegenwirken, da es die Freisetzung bestimmter Hormone hemmt. Der Mineralstoff erschwert auch die Verklumpung von Blutplättchen und wirkt damit der Gefahr eines Gerinnsels, also Thrombosen und Infarkten, entgegen.

Tipp:
Die Schale der Frucht müssen Sie nicht wegwerfen. Vorsichtig getrocknet gibt sie noch lange ihren wunderbaren Zitrusduft ab und eignet sich – egal ob naturbelassen oder mit einem Messer bzw. Ausstecher in Form gebracht – als dekoratives Element, beispielsweise in winterlichen Gestecken.

Blutorangen

Blutorangen

Bio-Blutorangen

Ökokiste Bio-Blutorangen

Wussten Sie´s schon?
Blutorangen bilden als „pigmentierten Orangen“ innerhalb der Süßorangen eine eigene Gruppe.

Wo kommt´s her?
Mit dem Namen „Orange“ im Hinterkopf wird die direkte Herleitung der Herkunft aus der Bezeichnung schwierig. Allerdings ist die Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse auch unter dem Namen „Apfelsine“ bekannt – und damit klappt es schon besser. „Apfelsine“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Chinesischer Apfel“. Tatsächlich wurde die Orange dort schon vor etwa 3000 Jahren kultiviert. Inzwischen hat sich die Süßorange zu der Zitrusfrucht schlechthin, sprich zur Beliebtesten, gemausert. Nach Europa kam sie erst relativ spät, nämlich im 15. Jahrhundert, wo sie zunächst in Portugal angebaut wurde. Blutorangen kommen vor allem aus dem Mittelmeerraum. Italien ist hierfür das Hauptlieferland.


Wie sieht´s aus?
Blutorangen sind meist mittelgroß und oft rund, es gibt aber auch ovale Sorten. Bezeichnend für diese Orangen ist natürlich ihr rot pigmentiertes Fruchtfleisch – je nach Sorte kann dieses auch nur zum Teil pigmentiert sein – sowie ihre rote Schale. Man spricht hierbei auch von Vollblutorangen. Die Rotfärbung der Orangen bewirken Anthocyane (auch Anthocyanine genannt).  Diese werden nur in trockenen Gebieten mit großen Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht gebildet. Ein solches Gebiet mit Nachtfrost liegt zum Beispiel in Sizilien, an den Hängen des Ätna. Blutorangen sind meist weniger süß und dafür etwas säuerlicher als normale Orangen. Je nach Sorte enthalten die Früchte auch leicht herbe Aromen. Bekannte Sorten sind zum Beispiel Moro und Sanguinello.


Wie verwende ich´s?
Blutorangen kann man genauso verwenden, wie normale Orangen. Diese werden gerne direkt verzehrt – aber auch Desserts, Obstsalate, Quarkspeisen, Cremes und vieles mehr verfeinern die süßen Früchte mit angenehmer Säure. Herzhaftes, zum Beispiel eine Entenbrust, verträgt sich gut mit den süß-fruchtigen Zitrus-Aromen der Apfelsine. Genutzt werden das Fruchtfleisch, der Saft und die Schale der Frucht.

Was ist drin?
Orangen enthalten viel Vitamin C – das weiß jeder. Vor allem bestehen die Früchte aber zu 80 % aus Wasser. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Die beliebten Früchte liefern uns aber auch viele andere Mineralstoffe und Vitamine. Sie enthalten unter anderem Vitamin B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Eisen und Phosphor. Vitamin B1 (Thiamin) ist vor allem wichtig für unser Nervensystem. Es dient aber auch als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus der zugeführten Nahrung, speziell bei der Verstoffwechslung von Kohlehydraten spielt es eine Rolle. Das Vitamin B2 (Riboflavin/Lactoflavin) ist ebenfalls wichtig für die Umwandlung von Nahrung in Energie. Der gelbliche Pflanzenfarbstoff ist aber auch für den Stoffwechsel und dessen reibungsloses Funktionieren von Bedeutung und hat eine unterstützende Wirkung für andere Vitamine. Eisen ist ein wichtiger Baustein, beispielsweise für den roten Blutfarbstoff, das Muskeleiweiß und verschiedene Enzyme. Zudem spielt es eine große Rolle bei allen Prozessen, die mit Sauerstoff zu tun haben. Beispiele hierfür sind die Zellatmung, die Sauerstoff-Speicherung und dessen -Transport. Phosphor dient als Bestandteil der DNA (Strukturbildend) und zum Aufbau von Zellwänden. Es spielt darüber hinauseine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung und -bereitstellung. Zudem sorgt es zusammen mit Kalzium für die Festigkeit von Zähnen und Knochen. Blutorangen enthalten zusätzlich noch Anthocyane, Pflanzenfarbstoffe, die diese blau, violett oder, wie im Fall der Orangen, rot färben. Die wasserlöslichen sekundären Pflanzenstoffe haben eine antioxidative Wirkung, binden freie Radikale und schützen somit unter anderem unsere DNA.

Tipp:
Für viele Gerichte benötigt man lediglich die Orangenfilets, und so wird´s gemacht: Das obere und untere Ende der Frucht so abschneiden, dass das Fleisch zu sehen ist. Die Orange mit der Unterseite auf  ein Brett stellen und mit dem Messer vorsichtig am Fruchtfleisch von oben nach unten entlangschneiden und damit nach und nach die Orangenschale in einzelnen Streifen entfernen. Die, von der Schale befreite, Orange in die Hand nehmen und jeweils links und rechts der Fruchtwände einen v-förmigen, der Fruchtwand folgenden, Schnitt machen, der bis zur Mitte der Orange geht. Nun können Sie das Filet ganz einfach in eine Schüssel gleiten lassen. Damit Sie die Schale nicht wegwerfen müssen, können Sie diese vorher abreiben. Die verbliebenen Schalenreste kann man, ebenso wie das verbliebene Fruchtfleisch ohne Filets, ausdrücken und den Saft entweder direkt trinken oder weiterverarbeiten.

Cherimoya

Cherimoya

Bio-Cherimoya

Ökokiste - Bio-Cherimoya

Wo kommt´s her?

Cherimoyas, eine Pflanzenart aus der Familie der Annonengewächse, werden hauptsächlich in Chile, Spanien und Südamerika angebaut.

Wie sieht´s aus?

Die Früchte sind taubenei- bis kokosnussgroß und ähneln grünlichen Riesenerdbeeren oder Artischocken mit schuppiger Oberfläche. Ihr Fruchtfleisch ist weich, cremig, süß und äußerst wohlschmeckend. Ihr Geschmack erinnert an Erdbeeren mit Sahne. Eine reife Frucht erkennt man an ihrer braunen Schale und daran, dass sie auf leichten Druck nachgibt.

Die tropischen Früchte sind hauptsächlich in den Wintermonaten - von September bis Februar - bei uns erhältlich.

Wie verwende ich´s?

Cherimoyas isst man am besten pur oder mit etwas Zitronensaft, das verhindert auch das braun werden des Fruchtfleisches, wenn sie sie z.B. für einen Obstsalat verwenden. Die Kerne im Innern der Frucht sind nicht genießbar. Die Schale können Sie jedoch mit verzehren.

Was ist drin?

Die Süße dieser Frucht entsteht durch einen hohen Gehalt an Traubenzucker. Zudem enthält sie viel Vitamin C sowie die wichtigen Nährelemente Calcium und Phosphor.

Tipp:

Eisgekühlt schmeckt die Cherimoya besonders gut und ist sehr erfrischend.

Clementinen

Clementinen

Bio-Clementinen

Ökokiste - Bio-Clementinen

Wussten Sie´s schon?
Die Clementine zählt natürlich zu den Zitrusfrüchten. Diese Stellen allerdings eine besondere Art von Beere, die man als Hesperidium bezeichnet, dar.

Wo kommt´s her?
Bei der Clementine handelt es sich um eine Verwandte der Mandarine. Sie entstand aus einer Kreuzung zwischen dieser und der Orange. Deshalb wird sie manchmal auch als „Mandorange“ bezeichnet. Zum Namen „Clementine“ kam die Frucht wegen eines Mönchs (Clemente Rodier), der sie 1898 im Garten eines Waisenhauses in Algerien entdeckte und fortan weiterzüchtete.

Wie sieht´s aus?
Clementinen müssen vollreif geerntet werden, da sie später nicht mehr nachreifen. Die fertige Frucht zeichnet sich äußerlich oft durch eine intensive Orangefärbung aus, kann aber auch stellenweise grüne Flecken aufweisen. Diese sind nicht etwa ein Zeichen von mangelnder Reife, sondern werden durch die Unterschiede zwischen der Tages- und Nachttemperatur bedingt, welche die Ausfärbung der Schale beeinflusst. Weitere Eigenschaften der Schale sind, dass diese oft sehr dünn, feinporig und glatt ist und nicht besonders fest am Fruchtfleisch haftet, wodurch die Clementine leicht zu schälen ist. Ein weiteres großes Plus der Clementine ist natürlich, dass sie nur sehr wenige und oft sogar gar keine Kerne hat. Das Fruchtfleisch der rund bis ovalen, oben und unten abgeflachten, Frucht ist süß, saftig und hellorange bis orange gefärbt. Frühreifende Sorten, wie zum Beispiel Marisol, schmecken oft leicht säuerlich und etwas weniger süß als Späte Sorten, wie zum Beispiel Clemenules und Clemenvilla.

Wie verwende ich´s?
Clementinen werden hauptsächlich zum sofortigen Verzehr genutzt. Die fruchtig-säuerliche Süße der Clementine gibt, wie viele andere Zitrusfrüchte auch, besonders Desserts oft eine schön frische Note. 

Was ist drin?
Clementinen enthalten viel Vitamin C und das Provitamin A. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Die orangen Früchtchen sind außerdem reich an Kalium, Kalzium und Magnesium. Kalium ist wichtig für die Herztätigkeit und den Muskelaufbau, da es für die Herstellung von Eiweißen im Körper benötigt wird. Auch bei der Reizübertragung von Nerven wirkt es mit. Kalzium ist besonders wichtig für unsere Knochen und Zähne. Es hat aber auch noch andere Aufgaben inne, wie zum Beispiel die Aktivierung von Körpereigenen Botenstoffen zur Weiterleitung von Nervenimpulsen und der Steuerung unserer Muskeln. Magnesium wird ebenfalls für die Aktivierung von Enzymen gebraucht und ebenso für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Sehnen. Magnesium kann auch Stress entgegen wirken, da es die Freisetzung der entsprechenden Hormone hemmt. Der Mineralstoff erschwert auch die Verklumpung von Blutplättchen und wirkt damit der Gefahr eines Gerinsels, also Thrombosen und Infarkten, entgegen. 

Tipp:
Die Schale der Frucht müssen Sie nicht wegwerfen. Vorsichtig getrocknet gibt sie noch lange ihren wunderbaren Zitrusduft ab und eignet sich – egal ob mit einem Messer oder Ausstecher in Form gebracht oder naturbelassen – als Dekoelement, beispielsweise in winterlichen Gestecken.

Granatapfel

Granatapfel

Bio-Granatäpfel

Ökokiste - Bio-Granatapfel

Wo kommt´s her?

Schon im Altertum wurde der Granatapfel genutzt und geschätzt. Seine Urheimat liegt in Persien, in der Zeit des römischen Imperiums erlangte er im Mittelmeerraum weiteste Verbreitung, denn die Pflanze ist salz- und trockenresistent.

Bio-Granatapfel frei Haus

Wie sieht´s aus?

Der Name „Granatus“ bedeutet samenkernreich. Essbare Teile des Granatapfels sind auch nur die Samenkerne mit der sehr saftigen, süß-säuerlich schmeckenden, geleeartigen, rosa bis weißen Pulpe. Die gelblichweißen Trennhäute, welche die einzelnen Fruchtkammern abteilen, sind bitter und sollten entfernt werden, denn sie trüben das Geschmackserlebnis erheblich, wenn sie mitgegessen werden. Am Ende dieser Seite erfahren Sie, wie Sie einen Granatapfel einfach und sauber öffnen.

Wie verwende ich´s?

Granatäpfel gehören unbedingt in die gesunde und exotische Küche. Die Früchte sind ausgesprochen vielseitig verwendbar. Sie sind als Fruchtsaft oder Fruchtpüree zu genießen, passen geradezu ideal zu Geflügel und Wild und eignen sich hervorragend für ein leckeres Dessert.

Häufig wird der Granatapfel auch entsaftet anstatt ihn zu essen. Der Saft, „Grenadine“ genannt, schmeckt erfrischend und eignet sich gut für Desserts, Gelees und zur Verfeinerung von Fleisch- und Fischsoßen. Auch werden damit andere Fruchtsaftgetränke und Cocktails aromatisiert.
Den Granatapfel horizontal halbieren. Die einzelnen Hälften von außen mit den Händen zusammendrücken. Mit der Schnittseite nach unten über einen Teller halten. Anschließend mit der Löffelunterseite von oben auf die Granatapfelhälfte klopfen. Langsam lockert sich die Frucht von der Hülle. Mit etwas Geduld, fällt so der gesamte Inhalt des Apfels aus der Hülle.

Was ist drin?

Granatäpfel haben einen relativ hohen Kaliumgehalt (380 mg / 100 g) und Phosphorgehalt (70 mg / 100 g). Dem Saft wird eine heilende Wirkung bei Herz- und Magenschmerzen, sowie bei fiebrigen Erkrankungen nachgesagt.

Granatäpfel enthalten viele Fruchtsäuren und sind reich an Vitamin C. Sie enthalten mehr Antioxidantien als alle bisher bekannten Früchte. Zu den Antioxidantien zählen u.a. die Vitamine C und E, Beta Carotin, sowie die Mineralstoffe Selen, Kupfer und Zink. Zusätzlich finden sich in den Früchten große Mengen an Vitamin A und Eisen.

Tipp:

Vorsicht beim Auskratzen der Kerne: Mit etwas zu viel Schwung ist die Küche rot gesprenkelt mit dem färbenden Saft!

Ideal zum sauberen Öffnen eines Granatapfels ist die folgende Methode. Zunächst den Granatapfel halbieren und mit der Schnittfläche in eine mit Wasser gefüllte Schüssel legen.

Granatapfel öffnen leicht gemachtden Granatapfel halbierenGranatapfelhälfte in einer Schale mit Wasser

Anschließend die Kerne aus der Granatapfelhäfte von außen nach innen ins Wasser drücken. Das Weiß der Granatäpfel schwimmt oben auf und die Granatapfelkerne auf dem Boden der Schüssel. Das Weiß einfach mit den Händen abschöpfen, anschließend das Wasser mit einem Sieb abgießen und die Granatapfelkerne genießen.

Die Kerne aus der Granatapfelschale drückenDas Weiß des Granatapfels aus dem Wasser schöpfenWasser absieben und die Granatapfelkerne genießen!

Grapefruit

Grapefruit

Bio-Grapefruit

 Ökokiste - Bio-Grapefruit Ökokiste - Bio-Grapefruit

Wussten Sie´s schon?

Die Pompelmo ist vielen wahrscheinlich eher unter dem Namen Grapefruit oder Paradiesapfel bekannt. Sie gehört zu den Zitrusarten und ist eine Kreuzung aus einer Orange mit einer Pampelmuse. In der Umgangssprache trägt sie deswegen auch oft den Namen Pampelmuse. Die echte Pampelmuse wurde bereits 2000 Jahre vor Christi Geburt in China kultiviert. Sie stammt aus Malaisien und Indonesien, wog ursprünglich mehrere Kilogramm und war voll von Kernen. Der englische Seefahrer Shaddock säte die ersten Pampelmusen 1693 auf Barbados. Durch die zufällige Kreuzung mit Orangen entstand die Grapefruit (citrus paradisi).

Wo kommt´s her?

Lange Zeit wurden Grapefruits in der Karibik und in Florida angebaut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen sie in den Mittelmeerraum. Seit 1990 werden die Paradiesfrüchte auch in Korsika angebaut.

Wie bei der Zitrone hängen am Baum gleichzeitig Blüten und Früchte. Aus den wunderschönen weißen Blütenwerden dann im Sommer kleine grüne Früchte für das nächste Jahr. Grapefruits reifen länger als 12 Monate und wachsen auf immergrünen Mehrgenerationenbäumen, die im Durchschnitt 5 bis 6 Meter hoch sind, in Ausnahmefällen aber auch 15 Meter erreichen können.

Wie sieht´s aus?

Die verschiedenen Sorten der Pompelmo unterteilen sich in zwei Hauptgruppen:

Die weißen Grapefruits, deren Fruchtfleisch gelb ist und die roten, deren Sorte “amerikanische Ruby” 1929 mit roséfarbigem Fruchtfleisch patentiert wurde. Ausgehend davon wurden weitere rotfleischige Sorten, zumeist in Texas gezüchtet. Die Sorten Rio Red, Star Ruby und Flame haben die höchsten Marktanteile und die tiefroteste Fruchtfleischfärbung. Es gibt Sorten mit zahlreichen Samen, aber auch fast völlig samenlose.

In Korsika wächst nur die Sorte Star Ruby. Sie ist robust und winterhart. Die reifen Früchte bleiben am Baum hängen, bis sie geerntet werden. Die runde Frucht hat eine gelbe Schale, rotfleischige Arten können einen rötlichen Anflug auf der Schale aufweisen. Die Frucht ist etwa 10 – 15 cm im Durchmesser groß und hat bitteres Fruchtfleisch, das in Segmente unterteilt ist. Die einzelnen Segmente sind miteinander verwachsen und lassen sich nicht ganz leicht teilen. Die Farbe des Fruchtfleisches variiert je nach Sorte von einem hellen gelb bis hin zu einem tiefen Rubinrot.

Wie verwende ich´s?

Die Grapefruit ist eine beliebte Portionsfrucht: halbiert und je nach Geschmack mit Zucker bestreut, mit Honig beträufelt oder pur einfach aus der Schale gelöffelt. Darüber hinaus lassen sich Grapefruit im Prinzip ähnlich einsetzen wie Orangen, allerdings unter Berücksichtigung des herb-bitteren Aromas. In süßen Speisen und Desserts macht sich die Grapefruit hervorragend.

Was ist drin?

Für den herben Geschmack ist die Substanz Naringin verantwortlich. Der Bitterstoff soll sich positiv auf Verdauung und Lebertätigkeit auswirken und den Appetit anregen. Erwähnenswert sind außerdem die hohen Vitamin C- und Folsäure-Werte. Mit einer Grapefruit lässt sich der Tagesbedarf an Vitamin C decken. Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist wichtig für ein gesundes Zellwachstum.

Tipp:

Wenn sich die Schale von Grapefruits schlecht lösen lässt, tauchen Sie die Frucht kurz in heißes Wasser und die Schale lässt sich mühelos entfernen.

Halbblutorangen

Halbblutorangen

Bio-Halbblutorangen

Ökokiste - Bio-Halbblutorangen

Wo kommt´s her?
Blutorangen bilden als „pigmentierten Orangen“ innerhalb der Süßorangen eine eigene Gruppe. Der Unterschied zwischen Halbblutorangen und Blutorangen besteht darin, dass bei Halbblutorangen lediglich das Fruchtfleisch rötlich gefärbt ist und bei Blutorangen sowohl das Fruchtfleisch als auch die Schale eine Rotfärbung zeigen.

Wo kommt´s her?
Mit dem Namen „Orange“ im Hinterkopf wird die direkte Herleitung der Herkunft aus der Bezeichnung schwierig. Allerdings ist die Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse auch unter dem Namen „Apfelsine“ bekannt – und damit klappt es schon besser. „Apfelsine“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Chinesischer Apfel“. Tatsächlich wurde die Orange dort schon vor etwa 3000 Jahren kultiviert. Inzwischen hat sich die Süßorange zu der Zitrusfrucht schlechthin, sprich zur Beliebtesten, gemausert. Nach Europa kam sie erst relativ spät, nämlich im 15. Jahrhundert, wo sie zunächst in Portugal angebaut wurde. Halbblutorangen kommen vor allem aus dem Mittelmeerraum. Italien ist hierfür das Hauptlieferland.

Wie sieht´s aus?
Halbblutorangen sind meist mittelgroß und oft rund, es gibt aber auch ovale Sorten. Bezeichnend für diese Orangen ist ihr rot pigmentiertes Fruchtfleisch – je nach Sorte kann dieses auch nur zum Teil pigmentiert sein. Die Rotfärbung der Orangen bewirken Anthocyane (auch Anthocyanine genannt). Diese werden nur in trockenen Gebieten mit großen Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht gebildet. Ein solches Gebiet mit Nachtfrost liegt zum Beispiel in Sizilien, an den Hängen des Ätna. Halbblutorangen sind meist weniger süß und säuerlicher als normale Orangen. Je nach Sorte finden sich auch leicht herbe Aromen. Bekannte Sorten sind zum Beispiel Moro und Sanguinello.

Wie verwende ich´s?
Halbblutorangen kann man genauso verwenden, wie normale Orangen. Diese werden gerne direkt verzehrt – aber auch Desserts, Obstsalate, Quarkspeisen, Cremes und vieles mehr verfeinern die süßen Früchte mit angenehmer Säure. Herzhaftes, zum Beispiel eine Entenbrust, verträgt sich gut mit den süß-fruchtigen Zitrus-Aromen der Apfelsine. Genutzt werden das Fruchtfleisch, der Saft und die Schale der Frucht.

Was ist drin?
Orangen enthalten viel Vitamin C – das weiß jeder. Vor allem bestehen die Früchte aber zu 80 % aus Wasser. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung.

Die beliebten Früchte liefern uns aber auch viele andere Mineralstoffe und Vitamine. Sie enthalten unter anderem Vitamin B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Eisen und Phosphor. Vitamin B1 (Thiamin) ist vor allem wichtig für unser Nervensystem. Es dient aber auch als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus der zugeführten Nahrung, speziell bei der Verstoffwechslung von Kohlehydraten spielt es eine Rolle. Das Vitamin B2 (Riboflavin/Lactoflavin) ist ebenfalls wichtig für die Umwandlung von Nahrung in Energie.

Der gelbliche Pflanzenfarbstoff ist aber auch für den Stoffwechsel und dessen reibungsloses Funktionieren von Bedeutung und hat eine unterstützende Wirkung für andere Vitamine. Eisen ist ein wichtiger Baustein, beispielsweise für den roten Blutfarbstoff, das Muskeleiweiß und verschiedene Enzyme. Zudem spielt es eine große Rolle bei allen Prozessen, die mit Sauerstoff zu tun haben. Beispiele hierfür sind die Zellatmung, die Sauerstoff-Speicherung und dessen -Transport. Phosphor dient als Bestandteil der DNA (Strukturbildend) und zum Aufbau von Zellwänden. Es spielt darüber hinauseine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung und -bereitstellung. Zudem sorgt es zusammen mit Kalzium für die Festigkeit von Zähnen und Knochen. Halbblutorangen enthalten zusätzlich noch Anthocyane, Pflanzenfarbstoffe, die diese blau, violett oder, wie im Fall der Orangen, rot färben. Die wasserlöslichen sekundären Pflanzenstoffe haben eine antioxidative Wirkung, binden freie Radikale und schützen somit unter anderem unsere DNA. 

Tipp:
Für viele Gerichte benötigt man lediglich die Orangenfilets, und so wird´s gemacht: Das obere und untere Ende der Frucht so abschneiden, dass das Fleisch zu sehen ist. Die Orange mit der Unterseite auf  ein Brett stellen und mit dem Messer vorsichtig am Fruchtfleisch von oben nach unten entlangschneiden und damit nach und nach die Orangenschale in einzelnen Streifen entfernen. Die, von der Schale befreite, Orange in die Hand nehmen und jeweils links und rechts der Fruchtwände einen v-förmigen, der Fruchtwand folgenden, Schnitt machen, der bis zur Mitte der Orange geht. Nun können Sie das Filet ganz einfach in eine Schüssel gleiten lassen. Damit Sie die Schale nicht wegwerfen müssen, können Sie diese vorher abreiben. Die verbliebenen Schalenreste kann man, ebenso wie das verbliebene Fruchtfleisch ohne Filets, ausdrücken und den Saft entweder direkt trinken oder weiterverarbeiten.

Kaki

Kaki

Bio-Kaki

Ökokiste - Bio-Kak

Wussten Sie´s schon?

Der Name der Kaki (Diospyros kaki), genauer gesagt der Gattungsname Diospyros bedeutet "göttliche Birne", oder so viel wie "Frucht des Zeus". Verwandte der Kaki sind Holzapfel, Persimone und Sharonfrucht.

Wo kommt´s her?

Die Kaki kommt ursprünglich aus Asien, wo man sie umgangssprachlich "Chinesische Pflaume" nennt. In China wird sie seit über 2000 Jahren genutzt und ist somit eine der ältesten Kulturpflanzen.

Kakis sind Beerenfrüchte und wachsen an Sträuchern oder 3 bis 10 m hohen Bäumen. Die blattlosen Bäume, voll mit leuchtend-orangen Früchten behangen, bieten einen wundervollen Anblick. Importe von Kakis erreichen uns in den Herbst- und Wintermonaten, die meisten Bio-Anbauer gibt es in Spanien.

Wie sieht´s aus?

Die kugelige (Kaki) bis ovale (Persimone) oder tomatenartig flache (Sharon) Frucht trägt am eingebuchteten Stielansatz vier Kelchblätter und wird bis zu 500 Gramm schwer. Die glatte, glänzende und dünne Schale zeigt Farbschattierungen von gelb (Sharon und Persimone) bis rot-orange (Kaki). Die Farbe ist bei einigen Sorten gelb, bei den meisten jedoch hell bis dunkel-orange. Quer aufgeschnitten zeigt die Frucht ein sternförmiges Muster aus Linien dunkleren Fruchtfleisches.

Wie verwende ich´s?

Dass nicht allein das gute Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt, ist bei keiner anderen Obstart so ausgeprägt wie bei der Kaki. Sie entwickelt in einem Stadium, in dem andere Früchte bereits als überreif gelten, erst ihren vollen, köstlichen Geschmack. Unreif schmecken Kakis herb und pelzig auf der Zunge, bei voller Reife aber angenehm süß, an Aprikose erinnernd.
Die Zubereitung der Früchte ist kinderleicht. Kakis isst man roh, indem man die Frucht zerteilt und die dünne Schale abzieht, oder man löffelt das Fruchtfleisch aus der Schale. Die Schale kann bei der reifen Frucht, wenn die Tannine fast vollständig zersetzt sind, auch gegessen werden. Die Früchte können auch zu Kompotten, Mus, Sirup, Obstsalat oder als Tortenbelag verarbeitet werden.

Was ist drin?

Der hohe Gehalt an Tannin (pflanzliche Gerbstoffe) in der noch nicht ausgereiften Kaki wirkt adstringierend und sorgt für eine herbe Komponente, die mit fortschreitender Reifung schwächer wird. Den pelzigen Geschmack, hervorgerufen durch die Tannine, verliert die Frucht zum einen während des Reifeprozesses, zum anderen bei Frost. Kakis sind reich an Vitamin A und B, sowie an Phosphor und Kalium.

Kaktusfeige

Kaktusfeige

Bio-Kaktusfeige

Ökokiste - Bio-Kaktusfeige

Wussten Sie´s schon?

Sie können ohne Probleme ihre Eigenen Kaktusfeigen heranziehen! Und so wird´s gemacht:
Wenn Sie sich selbst einen Feigenkaktus ziehen möchten, nehmen Sie die Samen aus der Frucht, reinigen sie gründlich vom Fruchtfleisch und trocknen sie einige Tage oder sogar Wochen an der Luft. Dann kann man sie ein bis zwei Tage zum Quellen in Wasser legen und anschließend oberflächlich auf Erde aufstreuen. Die Samen werden nicht vergraben. Die Keimzeit ist oft sehr unterschiedlich. Manche Samen keimen nach 2 Wochen, andere nach über 12 Monaten. Solange der Samen hart und nicht verfault ist, sollte man die Hoffnung aber nicht aufgeben.
Der Feigenkaktus soll so viel Licht wie möglich erhalten. Im Sommer sagt ihm ein Platz im Freien zu, im Winter kann er ohne Probleme im Zimmer gehalten werden, da er trockene Luft gut verträgt. Grundsätzlich genügt ihm aber auch ein deutlich kühlerer Raum.

Wo kommt´s her?

Die ursprüngliche Heimat des Feigenkaktus dürfte in Mexiko liegen. Heute ist er in weiten Teilen der Tropen und Subtropen verbreitet. Auch im Mittelmeerraum ist er verwildert.
Wie sieht´s aus?
Die Kaktusfeige ist die Frucht des bis zu vier Meter hohen Opuntienkaktus. Sie ist meist gänseeigroß mit grüner, gelber oder roter Schale. Den Namen Kaktus trägt sie zu Recht vorneweg. Auf Ihrer Schale sitzen viele kleine Stacheln, die mit Widerhaken versehen sind. Diese werden oft vorm Verkauf abgebürstet. Trotzdem sollten Sie vorsichtig sein, denn der eine oder andere Stachel beweist Standfestigkeit und schützt nach wie vor das köstliche Fruchtfleisch im Inneren der Frucht.

Wie verwende ich´s?

Die Kaktusfeige hat feine mit Widerhaken versehene Haare, die bei Berührung mit der Haut leicht abbrechen. Obwohl die Früchte bereits entstachelt wurden, am besten Handschuhe anziehen und die restlichen Stacheln mit dem Messerrücken abhobeln. Dann kurz unter fließendem Wasser abspülen. Von der Kaktusfeige wird nur das Fruchtfleisch gegessen. Bei der Zubereitung ritzt man die Haut ein und zieht sie ab, oder man schneidet die Frucht durch und löffelt sie aus. Die Kerne kann man mitessen. Reife Früchte können etwa 2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Was ist drin?

Kaktusfeigen haben einen verhältnismäßig hohen Anteil an Vitamin C. Außerdem wird den stachligen Früchtchen eine den Cholesterinspiegel senkende Wirkung zugeschrieben.
Der Farbstoff der Früchte ist sehr intensiv und lässt sich nur schwer entfernen.

Tipp:

Pürieren Sie das Fruchtfleisch einer Kaktusfeige mit einer Banane und etwas Jogurt und füllen Sie das ganze mit Milch auf. Schon haben Sie einen erfrischenden Drink!

Mandarinen

Mandarinen

Bio-Mandarinen

Ökokiste - Bio-Mandarinen

Wussten Sie´s schon?
Der Begriff „Mandarine“ hat sich inzwischen – neben der Bezeichnung für eine ganz bestimmte Frucht – zu einem Sammelbegriff entwickelt. Zu dieser zählen alle „EasyPeeler“, die wegen ihrer leichten Schälbarkeit so bezeichnet werden. Dazu zählen die echte Mandarine, sowie zahlreiche Kreuzungen und Varianten wie zum Beispiel Clementinen, Satsumas und Minneolas.

Wo kommt´s her?
Mandarinen haben ihren Ursprung höchstwahrscheinlich in China, Indien und den Philippinen. Die Urformen der Mandarine werden dort wohl schon seit etwa 4000 Jahren kultiviert. Nach Europa schaffte die Mandarine es wesentlich später – erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie erstmals im europäischen Mittelmeerraum angebaut.   

Wie sieht´s aus?
Mandarinen haben eine leuchtend orange Schale, sind deutlich kleiner als Orangen und im Gegensatz zu diesen nicht rund, sondern oben und unten abgeflacht. Die Schale sitzt locker am, ebenfalls orangen, Fruchtfleisch, weshalb die Früchte sich im Regelfall auch sehr einfach schälen lassen. Die Mandarine duftet und schmeckt sehr aromatisch. Den Vergleich mit der Orange braucht sie nicht zu fürchten, denn die Mandarine ist saftiger, süßer und im Aroma weicher, als ihre größere Verwandte und auch ihr Fruchtfleisch ist zarter. Da sie etwas später reift als beispielsweise Satsumas oder Clementinen hat die Frucht auch mehr Zeit Zucker zu bilden. Sie gilt sogar als die süßeste Zitrusfrucht. Obwohl die Mandarine geschmacklich reichhaltiger als ihre enge Verwandte die Clementine ist, wird sie immer mehr von dieser verdrängt. Der Grund hierfür ist schnell gefunden – bis zu 25 Kerne pro Frucht sind für viele ein Grund die meist komplett kernlose Clementine zu bevorzugen.

Wie verwende ich´s?
Mandarinen werden sehr gerne roh verzehrt. Man findet sie aber auch in zahlreichen süßen Gebäckstücken, Kuchen, fruchtigen Salaten und Quarkspeisen. Auch ausgepresst und als Saft getrunken begeistern die süßen Früchte.

Was ist drin?
Mandarinen enthalten von allen Zitrusfrüchten vergleichsweise am wenigsten Vitamin C und am meisten Zucker – hiervon sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen, denn eine Mandarine deckt in etwa ein Drittel des täglichen Vitamin C-Bedarfs eines Erwachsenen. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Der relativ hohe Zuckergehalt der Mandarinen gleicht sich durch einen nicht nennenswerten Fettgehalt aus.

Ebenfalls enthalten sind Kalium und Folsäure. Kalium ist wichtig für die Herztätigkeit und den Muskelaufbau, da es für die Herstellung von Eiweißen im Körper benötigt wird. Auch bei der Reizübertragung von Nervenimpulsen wirkt es mit. Folsäure (Vitamin B9) ist für den Stoffwechsel und die Energieversorgung von Körperzellen sowie für die Zellteilung und das Zellwachstum sehr wichtig. Die Bildung von roten Blutkörperchen, Muskeln und unserer Erbsubstanz ist ebenfalls auf eine ausreichende Folsäureversorgung angewiesen.

Tipp:
Die Schale der Frucht müssen Sie nicht wegwerfen. Vorsichtig getrocknet gibt sie noch lange ihren wunderbaren Zitrusduft ab und eignet sich – egal ob mit einem Messer oder Ausstecher in Form gebracht oder naturbelassen – als Dekoelement, beispielsweise in winterlichen Gestecken.

Mango

Mango

Bio-Mango

Ökokiste - Bio-Mango

Wussten Sie´s schon?

Die Mango wurde bereits vor 4000 Jahren kultiviert!

Wo kommt´s her?

Diese subtropische Steinfrucht wird von einem bis zu 25 Meter hohen Mangobaum geerntet, der nahe zu überall angebaut wird wo es heiß und feucht ist z.B. in Indien, Mexiko und Afrika. Die Mango verwöhnt mit ihrem unvergleichlichem Aroma: süß, saftig und aufregend lecker.

Wie verwende ich´s?

Mango ist die beste Einstiegsfrucht in die Zauberwelt der subtropischen Obstsorten. Das leckere Fruchtfleisch verführt auch den letzten Obstmuffel zum Naschen.

Die Schale der Mango wird nicht verzehrt und die Mango sollte vor Verzehr etwas gekühlt werden. Am einfachsten schneidet man die Frucht auf und entfernt den Kern, um dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel zu verzehren. Die Mangos kann man aber auch schälen und dann das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Diese finden dann z.B. im Müsli, Desserts, Kuchen oder als Beilage zu Reisgerichten tolle Verwendung.

Ökokiste - Bio-Mango

Was ist drin?

Die Früchte verfügen über einen hohen Anteil an Karotene, Vitamin E und Vitamin C. Dadurch beugt sie gegen Infektionen und Erkältungskrankheiten vor.

Tipp:

Wenn Sie schlecht einschlafen können, dann hilft die Mango. Es wird etwas Mango und eine Banane in einen Becher Bio-Joghurt gemischt. Wird diese Mischung am Abend verzehrt, dann kann es Ihnen zu einem ruhigen Schlummer verhelfen.

Minneolas

Minneolas

Bio-Minneolas

Wussten Sie´s schon?Ökokiste - Bio-Minneola

Auch die Minneola ist ein „Easy Peeler“. Dieser Begriff bezeichnet vor allem mandarinenartige Zitrusfrüchte, deren Schale nur ganz leicht dem Fruchtfleisch anhaftet und sich deshalb einfach abschälen lässt.

Wo kommt´s her?
Die Minneola ist eine Kreuzung aus Grapefruit und Mandarine. Die Züchtung entstand in den 30er Jahren in Amerika.

Wie sieht´s aus?
Minneolas liegen in der Größe zwischen Ihren Eltern, den Grapefruits und Mandarinen. Sie sind tief orange bis dunkelorange gefärbt und bis auf ihr auffälligstes Merkmal – einen stark ausgebildeten Stängelansatz, der bewirkt, dass man bei Minneolas teilweise von einer Glockenförmigkeit sprechen kann – rund. Sie haben meist nur wenige Kerne. Wie die Mandarine sind sie saftig und zartfleischig. Geschmacklich vereint die Minneola die köstliche Süße der Mandarine und die herbe Frische der Grapefruit.

Wie verwende ich´s?
Weil sie sehr saftig ist, eignet sich diese Zitrusfrucht hervorragend zum Auspressen. Ihr aromatischer Geschmack und das zarte Fruchtfleisch machen sie aber auch ideal für den sofortigen Verzehr. Generell lässt sie sich auch wie alle anderen Mandarinenartigen in Desserts verwenden.

Was ist drin?
Minneolas enthalten viel Vitamin C. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Ebenfalls enthalten ist Kalium. Dieses ist wichtig für die Herztätigkeit und den Muskelaufbau, da es für die Herstellung von Eiweißen im Körper benötigt wird. Auch bei der Reizübertragung von Nerven wirkt es mit.

Orangen

Orangen

Bio-Orangen

Ökokiste - Bio-Orangen

Wussten Sie´s schon?
Speiseorangen sind nicht zum Auspressen geeignet. Der Grund: Sie enthalten den Bitterstoff Limonin, der beim Auspressen freigesetzt und dann unangenehm bitter hervorschmecken würde.

Wo kommt´s her?
Mit dem Namen „Orange“ im Hinterkopf wird die direkte Herleitung der Herkunft aus der Bezeichnung schwierig. Allerdings ist die Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse auch unter dem Namen „Apfelsine“ bekannt – und damit klappt es schon besser. „Apfelsine“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Chinesischer Apfel“. Tatsächlich wurde die Orange dort schon vor etwa 3000 Jahren kultiviert. Inzwischen hat sich die Süßorange zu der Zitrusfrucht schlechthin, sprich zur Beliebtesten, gemausert. Nach Europa kam sie erst relativ spät, nämlich im 15. Jahrhundert, wo sie zunächst in Portugal angebaut wurde.

Wie sieht´s aus?
Insgesamt gibt es mehr als 400 verschiedene Sorten der beliebten Zitrusfrucht. Diese unterscheiden sich – zum Teil wesentlich – in Form, Farbe, Geschmack, Schälbarkeit, Erntezeitpunkt, Saft- und Kerngehalt. Orangen werden in Winter- und Sommerungen, also Winter und Sommersorten, eingeteilt und süße Orangen werden wiederum in vier Gruppen gegliedert: säurefreie, pigmentierte (Blut- und Halbblutorangen), Blond- und Navelorangen. In Deutschland werden fast ausschließlich Winterorangen angeboten und die Bezeichnung Blondorangen meint alle gelbfleischigen Sorten mit gelber oder oranger Schalenfarbe ohne Tochterfrucht. Orangen, die oft eine Tochterfrucht bilden, nennt man Navelorangen. Diese Bezeichnung verdankt diese Gruppe der nabelförmigen Ausbuchtung am Schalenende, die das Vorhandensein einer Tochterfrucht anzeigt. Gemein haben alle, dass sie sich gut schälen lassen, kernarm, meist sogar kernlos sind und süß schmecken – dabei gilt: spätreifende Sorten (Navel Late, Lane Late) schmecken oft süßer als frühreifende (Navellina).

Wie verwende ich´s?
Orangen werden gerne direkt verzehrt – aber auch Desserts, Obstsalate, Quarkspeisen, Cremes und vieles mehr erhält durch Orangen eine fruchtig frische Note. Herzhaftes, zum Beispiel eine Entenbrust, verträgt sich gut mit den süß-fruchtigen Zitrus-Aromen der Apfelsine. In der Zubereitung werden sowohl das Fruchtfleisch, der Saft und die Schale der Orange verwendet. 

Was ist drin?
Orangen enthalten viel Vitamin C – das weiß jeder. Vor allem bestehen die Früchte aber zu 80 % aus Wasser. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Die beliebten Früchte liefern uns aber auch viele andere Mineralstoffe und Vitamine. Sie enthalten unter anderem Vitamin B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Eisen und Phosphor. Vitamin B1 (Thiamin) ist vor allem wichtig für unser Nervensystem. Es dient aber auch als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus der zugeführten Nahrung, speziell bei der Verstoffwechslung von Kohlehydraten spielt es eine Rolle. Das Vitamin B2 (Riboflavin/Lactoflavin) ist ebenfalls wichtig für die Umwandlung von Nahrung in Energie. Der gelbliche Pflanzenfarbstoff ist aber auch für den Stoffwechsel und dessen reibungsloses Funktionieren von Bedeutung und hat eine unterstützende Wirkung für andere Vitamine. Eisen ist ein wichtiger Baustein, beispielsweise für den roten Blutfarbstoff, das Muskeleiweiß und verschiedene Enzyme. Zudem spielt es eine große Rolle bei allen Prozessen, die mit Sauerstoff zu tun haben. Beispiele hierfür sind die Zellatmung, die Sauerstoff-Speicherung und dessen -Transport. Phosphor dient als Bestandteil der DNA (Strukturbildend) und zum Aufbau von Zellwänden. Es spielt darüber hinauseine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung und -bereitstellung. Zudem sorgt es zusammen mit Kalzium für die Festigkeit von Zähnen und Knochen.

Tipp:
Für viele Gerichte benötigt man lediglich die Orangenfilets, und so wird´s gemacht: Das obere und untere Ende der Frucht so abschneiden, dass das Fleisch zu sehen ist. Die Orange mit der Unterseite auf  ein Brett stellen und mit dem Messer vorsichtig am Fruchtfleisch von oben nach unten entlangschneiden und damit nach und nach die Orangenschale in einzelnen Streifen entfernen. Die, von der Schale befreite, Orange in die Hand nehmen und jeweils links und rechts der Fruchtwände einen v-förmigen, der Fruchtwand folgenden, Schnitt machen, der bis zur Mitte der Orange geht. Nun können Sie das Filet ganz einfach in eine Schüssel gleiten lassen. Damit Sie die Schale nicht wegwerfen müssen, können Sie diese vorher abreiben. Die verbliebenen Schalenreste kann man, ebenso wie das verbliebene Fruchtfleisch ohne Filets, ausdrücken und den Saft entweder direkt trinken oder weiterverarbeiten.

Saftorangen

Saftorangen

Bio-Saftorangen

Ökokiste - Bio-Saftorangen

Wussten Sie´s schon?
Saftorangen eignen sich nicht nur zum Auspressen, sondern lassen sich auch gut direkt verzehren.

Wo kommt´s her?
Mit dem Namen „Orange“ im Hinterkopf wird die direkte Herleitung der Herkunft aus der Bezeichnung schwierig. Allerdings ist die Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse auch unter dem Namen „Apfelsine“ bekannt – und damit klappt es schon besser. „Apfelsine“ stammt aus der lateinischen Sprache und Bedeutet so viel wie „Chinesischer Apfel“. Tatsächlich wurde die Orange dort schon vor etwa 3000 Jahren kultiviert. Inzwischen hat sich die Süßorange zu „der“ Zitrusfrucht schlechthin, sprich zur Beliebtesten, gemausert. Nach Europa kam sie erst relativ spät, nämlich im 15. Jahrhundert, wo sie zunächst in Portugal angebaut wurde.

Wie sieht´s aus?
Insgesamt gibt es mehr als 400 verschiedene Sorten der beliebten Zitrusfrucht. Diese unterscheiden sich – zum Teil wesentlich – in Form, Farbe, Geschmack, Schälbarkeit, Erntezeitpunkt, Saft- und Kerngehalt. Orangen werden in Winter- und Sommerungen eingeteilt und man gliedert süße Orangen in vier Gruppen: säurefreie, pigmentierte (Blut- und Halbblutorangen), Blond- und Navelorangen. In Deutschland werden fast ausschließlich Winterorangen angeboten und die Bezeichnung Blondorangen meint alle gelbfleischigen Sorten mit gelber oder oranger Schalenfarbe ohne Tochterfrucht. Saftorangen unterscheiden sich von normalen Orangen darin, dass sie einen höheren Saftgehalt aufweisen und weniger vom Bitterstoff Limonin enthalten, der normale Orangen zum Auspressen eher ungeeignet macht. Sie sind deutlich kleiner als normale Orangen. Auch hier gilt der Grundsatz, dass frühere Sorten oft etwas säuerlicher schmecken als spätreifendere. Typische Saftorangen-Sorten sind beispielsweise Valencia Late und Salustiana.

Wie verwende ich´s?
Neben dem Saftgewinn kann man die kleineren Orangen auch gut roh verzehren. Besonders für unterwegs sind sie wegen ihrer geringeren Größe oft praktischer als die deutlich größeren normalen Orangen. Die Schale von Saftorangen kann man auch als Abrieb verwenden. 

Was ist drin?
Orangen enthalten viel Vitamin C – das weiß jeder. Vor allem enthalten die Früchte aber auch viel Wasser, mehr als 80 Prozent. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Die beliebten Früchte liefern uns aber auch viele andere Mineralstoffe und Vitamine. Sie enthalten unter anderem die Vitamine B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Eisen und Phosphor. Das Vitamin B1 (Thiamin) ist vor allem wichtig für unser Nervensystem. Es dient aber auch als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus der zugeführten Nahrung, speziell bei der Verstoffwechslung von Kohlehydraten spielt es eine Rolle. Das Vitamin B2 (Riboflavin/Lactoflavin) ist ebenfalls wichtig für die Umwandlung von Nahrung in Energie. Der gelbliche Pflanzenfarbstoff ist aber auch für den Stoffwechsel und dessen reibungsloses Funktionieren von Bedeutung und hat eine unterstützende Wirkung für andere Vitamine. Eisen ist ein wichtiger Baustein, beispielsweise für den roten Blutfarbstoff, das Muskeleiweiß und verschiedene Enzyme. Zudem spielt es eine große Rolle bei allen Prozessen, die mit Sauerstoff zu tun haben. Beispiele hierfür sind die Zellatmung, die Sauerstoff-Speicherung und dessen -Transport. Phosphor dient als Bestandteil der DNA (Strukturbildend) und zum Aufbau von Zellwänden. Es spielt auch eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung und -bereitstellung. Zudem sorgt es Zusammen mit Kalzium für die Festigkeit von Zähnen und Knochen. 

Tipp:
Um möglichst viel vom Saft aus der Orange pressen zu können, empfiehlt es sich, diese vorher im Ganzen zu walken. Die Orange also mit der flachen Hand mit Druck auf der Arbeitsfläche zu rollen. Auf diese Weise werden die Zellen von vorneherein mürber gemacht und der Saft tritt beim Pressen leichter aus.

Satsumas

Satsumas

Bio-Satsumas

Ökokiste - Bio-Satsumas

Wussten Sie´s schon?
Auch die Satsuma ist ein „Easy Peeler“. Dieser Begriff bezeichnet vor allem mandarinenartige Zitrusfrüchte, deren Schale nur ganz leicht dem Fruchtfleisch anhaftet und sich deshalb einfach abschälen lässt.

Wo kommt´s her?
Der Name „Satsuma“ verrät schon ihre Herkunft. Satsuma ist eine Provinz der Insel Kinschu, die zu Japan gehört. Dort hat die Unterart der Mandarine ihren Ursprung.

Wie sieht´s aus?
Satsumas ähneln in ihrer Form (mittelgroß, rund mit abgeflachten Ober- und Unterseiten) stark ihren Nahverwandten den Clementinen und Mandarinen, sind aber oft an ihrer grünen bis gelblich gefärbten Schale erkennbar. Diese ist meist auch sehr dünn, lässt sich aber leicht abschälen. Satsumas sind eine der frühreifenden Mandarinen-Artigen und schmecken auch deshalb säuerlicher als die süßen Mandarinen. Sie enthalten oft wenige bis gar keine Kerne.

Wie verwende ich´s?
Genau wie ihre Verwandten eignet sich die Satsuma am besten für den Rohverzehr, kann aber auch in zahlreichen Desserts als spritzigere Variante der Mandarine verwendet werden.

Was ist drin?
Satsumas enthalten viel Vitamin C. Ascorbinsäure (so wird Vitamin C auch genannt) ist für unseren Körper sehr wichtig – unter anderem ist es bedeutsam für unser Abwehrsystem (leitet und schützt weiße Blutkörperchen), den Zellschutz (es schützt vor freien Radikalen) und für eine verbesserte Eisenaufnahme aus der Nahrung. Ebenfalls enthalten ist Kalium. Dieses ist wichtig für die Herztätigkeit und den Muskelaufbau, da es für die Herstellung von Eiweißen im Körper benötigt wird. Auch bei der Reizübertragung von Nerven wirkt es mit.

Tamarillo

Tamarillo

Bio-Tamarillo

Ökokiste - Bio-Tamarillo


Wussten Sie´s schon?

„Baumtomate“ ist der ursprüngliche Name dieser wunderschönen Frucht. Um 1960 herum haben die Neuseeländer dann für sie den Namen „Tamarillo“ erfunden. 


Wo kommt´s her?

Die Heimat dieser Beerenfrucht aus der Familie der Nachtschattengewächse (sie ist also entfernt verwandt mit Tomaten und Kartoffeln) liegt in den peruanischen Anden. Schon die Indios dort sollen die Baumtomate geschätzt haben. Heute kultiviert man das rote Früchtchen in fast ganz Südamerika, Neuseeland, Asien und sogar Portugal.

Wie sieht´s aus?

Tamarillos sind meist 7 bis 10 cm lang, oval und – je nach Sorte – gelb, orange, rot oder sogar violett. In Deutschland werden vor allem rote Exemplare gehandelt. Manche Sorten weisen zudem eine längliche Zeichnung auf. Ein Stiel, an dem die Früchte an bis zu 6 Meter hohen Sträuchern hängen, ist ebenfalls charakteristisch. Der Querschnitt der Tamarillo zeigt vier Fruchtkammern, die mit einer gallertartigen Masse gefüllt sind, in der sich viele kleine schwarze Kerne befinden. 

Wie verwende ich´s?

Tamarillos kann man, wie Kiwis, halbieren und auslöffeln. Gegessen wird dabei vor allem das Fruchtgelee mit den schwarzen Kernen im Innern. Dessen Geschmack erinnert an Maracujas und wird oft als süß-sauer-herb beschrieben. Auch das Fruchtfleisch kann verzehrt werden, sein Aroma ist jedoch eher mild süß-würzig. Nicht empfehlenswert ist es die bittere Schale der Baumtomate zu verzehren, da diese das Geschmackserlebnis Tamarillo deutlich verzerrt. Glücklicherweise lässt sich die Frucht leicht schälen. 
Reife Tamarillos erkennt man vor allem an zwei Kriterien: eine intensive (meist rote) Ausfärbung und eine fast schon pflaumenartige Konsistenz. Grundsätzlich gilt: je weicher die Frucht, desto süßer. Noch nicht ganz reife Exemplare kann man ohne Probleme bei Zimmertemperatur, am besten lichtgeschützt, nachreifen lassen. 
Kulinarisch gesehen bietet uns diese Frucht einige vielseitige und spannende Variationsmöglichkeiten. So kann man sie bspw. roh in sowohl süßen als auch herzhaften Salaten, zu Eiscremes oder Panna Cotta sowie – in Scheiben geschnitten und mit Zuckerwasser versüßt – in und auf herrlichen Schokoladentorten genießen. Auch im Smoothie macht sich die peruanische Andenfrucht hervorragend. Wunderbar erfrischend kann sie in Form eines Sorbets im Sommer unsere Sinne kühlen – oder als Hauptbestandteil einer herrlich süß-scharfen Salsa zu einem echten Highlight eines jeden Grillabends werden. Ähnlich wie Feigen macht sich die Tamarillo auch gut - egal ob roh, als Chutney oder Marmelade – auf einem edlen Käseteller. 

Was ist drin?

Baumtomaten sind reich an Vitamin C und enthalten nennenswerte Mengen an B-Vitaminen, Vitamin E, Provitamin A sowie an Kalium, Eisen und Calcium.

Tipp:
Anstatt der roten Frucht mit Messer oder Schäler zu Nahe zu treten, um die Bekanntschaft mit den reichlich in der Schale enthaltenen Bitterstoffen zu vermeiden, kann man sie auch ganz einfach mit kochendem Wasser übergießen und anschließend kalt abschrecken. Auf diese Weise löst sich die, idealerweise am Ende kreuzförmig eingeschnittene, Haut hervorragend ab. 

Wassermelonen

Wassermelonen

Bio-Wassermelonen

Ökokiste - Bio-Wassermelonen

Wussten Sie´s schon?

Der Durstlöscher schlechthin im Sommer ist die Wassermelone, denn sie hat einen Wassergehalt von rund 95 %.

Wo kommt´s her?

Sie stammt ursprünglich aus Afrika und gilt in heißen und trockenen Ländern als idealer Wasserspender. Heutzutage wird sie hauptsächlich in warmen Gebieten angebaut, wie in China, der Türkei oder Spanien und Italien.

Wie sieht´s aus?

Die meisten Sorten besitzen rotes Fruchtfleisch, es gibt jedoch auch grüne, orangefarbene, gelbe und weiße Sorten. Die Früchte können bis zu 100 kg schwer werden, wiegen jedoch meist 4 bis 25 kg. Es gibt Mini-Sorten, die nur rund ein Kilogramm wiegen, also bequem in einen Kühlschrank passen.

Wie verwende ich´s?

Die Früchte werden als erfrischendes und durstlöschendes Obst gegessen. In der Kalahari Wüste und anderen Trockengebieten Afrikas waren sie jahrhundertelang eine wichtige Wasserquelle für die Menschen. Meist werden die Früchte roh verspeist, in Afrika manchmal auch gekocht. Die Rinde kann eingelegt oder kandiert werden. In den südlichen Gebieten der früheren Sowjetunion wird der Saft der Früchte zu einem alkoholischen Getränk vergoren oder zu einem süßen Sirup eingekocht.

In Indien werden die Samen gemahlen und zu Brot gebacken. Im Nahen und Mittleren Osten werden die Samen geröstet gegessen. In China, wo auch die Nutzung der Samen im Vordergrund steht, wurden Sorten mit extragroßen Samen gezüchtet. Aus den Samen kann zudem das hauptsächlich als Kosmetikzusatz sowie seltener als Salatöl und Lampen Öl genutzte Ootangaöl bzw. Wassermelonen Kernöl gewonnen werden.

Tipp:

Wassermelonen kann man auch hervorragend grillen. Legen Sie dazu einfach eine ca. 2 cm dicke Scheibe Melone auf beiden Seiten kurz auf den Grill. Einfach und köstlich!

Zitrone

Zitrone

Bio-Zitronen

Ökokiste - Bio-Zitronen

Wussten Sie´s schon?

Eine botanische Besonderheit des Zitronenbaumes ist, dass dieser ganzjährig gleichzeitig Blüten und Früchte trägt. Es kann somit das ganze Jahr geerntet werden. Die Blüten sind meist weiß bis leicht cremefarben, haben einen Durchmesser von etwas 20 bis 30 mm und verströmen einen angenehmen Zitrusduft.

Woher kommt´s?

Zitronen sind typische Südfrüchte. Die Beerenfrucht des Zitronenbaums stammt vermutlich aus Indien oder China, genau weiß man es nicht!

Wie sieht´s aus?

Zitronen können sowohl grün als auch komplett gelb gefärbt reif sein. Reife Zitronen erkennt man an ihrem Duft und daran, dass sie auf Druck nachgeben. Im Sommer sind meist grüne Bio-Zitronen erhältlich, da die gelbe Farbe erst durch Nachtfröste im Winter entsteht.

Wie verarbeite ich´s?

Die Zitrone wird als Saft und Gewürz verwendet. Beim Backen und Kochen wird auch die geraspelte Schale verwendet, ganz wichtig ist es hier Bio-Zitronen zu verwenden, da bei konventionell hergestellten Zitronen sonst die Gifte auf der Schale direkt in die Nahrung gelangen.

Was ist drin?

Vitamin C ist der Hauptwirkstoff der Zitrone und kann so zum Kräftigen des Immunsystems beitragen.

Tipp:

Zitronensaft eignet sich hervorragend zum natürlichen Bleichen heller Wäsche. Sie müssen dazu nur 200 bis 350 ml Zitronensaft vor dem Waschgang in die Waschmaschine geben. So wird die Wäsche natürlich gebleicht und mit frischem Zitronenduft versehen.

Zitrone 'Cedro'

Zitrone

Bio-Zitrone "Cedro"

Ökokiste - Bio-Zitronen CedroWussten Sie´s schon?

Diese Frucht hat strenggenommen keine feste Erntezeit, denn die Bäume der Cedro-Zitrone tragen immer sowohl Blüten als auch Früchte.

Wo kommt´s her?

Die Cedro – hierbei handelt es sich übrigens um den italienischen Namen der Frucht – stammt ursprünglich aus dem indischen Teil Asiens und ist sehr wahrscheinlich die erste Zitrusfrucht, die in Europa heimisch wurde. Bereits die alten Römer, Griechen und Perser kannten sie. Um 300 v. Chr. soll Alexander der Große diese dann von einem seiner Feldzüge nach Europa mitgebracht haben. Er kannte die „gelbe Schrumpelfrucht“ wohl noch vor allem als medischen Apfel bzw. als Apfel aus Medien, wobei Medien lediglich der alte Name Persiens ist. Heute wird sie vor allem auf Sizilien, Kreta, Korsika, Puerto Rico und in Kalabrien, Indien und Indonesien angebaut.

Wie sieht´s aus?

Die etwa 20 bis 30 cm langen und 10 bis 15 cm breiten Früchte sind meist mit einem zitzenförmigen Ende ausgestattet und weisen eine eierförmige, bauchige oder zylinderartige Form auf. Ihr auffälligstes Merkmal dürfte jedoch die grünlich-gelb bis goldgelb gefärbte Schale sein. Diese ist rau, grobporig, höckrig-warzig und zum Teil stark – man möchte fast sagen bizarr – gefurcht. Im Innern unterscheidet sich die Cedro erheblich von ihrer kleineren Schwester, denn ihr Mesokarp (die weiße Schicht unter der Schale) ist deutlich dicker und das Fruchtfleisch präsentiert sich dementsprechend weniger stark ausgeprägt.

Wie verwende ich´s?

Ein dezenter Hinweis auf die industrielle Verwendung dieser Zitrusfrucht lässt sich in einem weiteren ihrer Namen finden: Zitronatzitrone. Tatsächlich wird sie neben der Herstellung für Zitronat aber auch noch zur Produktion von Likören und Konfitüren verwendet. Zuhause genießt man dieses saure Highlight am besten roh. Dazu muss die Schale der Zitrone gründlich entfernt werden und auch die tieferen Poren sollten großzügig weggeschnitten werden. Die Schale nicht wegwerfen, sie kann wunderbar zum Parfümieren, zum Beispiel von Salz, verwendet werden. In drei bis vier Millimeter dicke Scheiben geschnitten entpuppt sich diese besondere Zitrone pur genossen als köstliches Zusammenspiel der feinen weichen Aromen des Mesokarps mit der spritzigen, fruchtig-herben Säure des Fruchtfleisches. Die Italiener lieben ihre Cedro dünngeschnitten, mit etwas Pfeffer, Salz und Olivenöl, als Salat. Auch als einfache Hauptspeise – in Kombination mit Pasta, Lachs, Salz, Pfeffer und Öl – und als Dessertkomponente – zum Beispiel in kandierter Form zur Mousse au Chocolat – ist diese Zitrone sicherlich ein Highlight.

Was ist drin?

Inhaltlich gleicht sie ihrer Schwester der „normalen“ Zitrone. Sie enthält viel Vitamin C und kann so zum Kräftigen des Immunsystems beitragen.

Zuckermelonen

Zuckermelonen

Bio-Zuckermelonen

Ökokiste - Bio-Zuckermelonen Zuckermelonen sind eng mit unseren Gurken verwandt und gehören botanisch zur Familie der Kürbis-
gewächse. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig belegt aber man vermutet, dass sie aus den subtropischen und tropischen Steppengebieten Afrikas oder Asiens stammen. Sie bevor-
zugen ein warmes Anbauklima und werden mittlerweile weltweit angebaut und kultiviert.

Die süßen Beerenfrüchte, wegen ihrer harten Schale auch Panzer-
beeren genannt,  werden  als Obst verwendet und dienen im Sommer als köstlicher Durstlöscher. Zu 90% aus Wasser bestehend enthalten sie zudem Zucker, Phosphor, Calcium, sowie die Vitamine A und C, Kalium, Lithium und Zink. Sie sollten vollreif und kühl genossen werden. Dazu halbiert man die Früchte, entfernt die Kerne in der Mitte  und schneidet die Hälften in Spalten.  Zuckermelonen werden als Vorspeise oder Dessert gereicht und lassen sich wunderbar in Geflügel-, Krabben- und Obstsalaten verwenden.

Den Reifegrad der Beerenfrüchte erkennt man an ihrem Geruch, der angenehm süß sein soll und an der Schale, die nicht zu fest sein darf. Überreife Früchte riechen leicht vergoren und schmecken wie parfümiert. Angeschnittene Melonen sollten kühl und mit Frischhaltefolie bedeckt innerhalb von wenigen Tagen verbraucht werden.

Auf den menschlichen Körper wirken die Melonen stark entwässernd, nieren- und blutreinigend sowie verdauungsanregend.

Unter dem Begriff Zuckermelone werden 3 Arten unterschieden, die wiederum viele Unterarten haben:

Ökokiste - Bio-Honigmelonen

Honig- oder Wintermelonen

Dazu gehören die Sorten: Piel de Sapo, Gelbe Kanarische, Tendral, Amarillo Iiso
Diese Früchte riechen kaum, reifen spät, sind süß und lange haltbar. Sie sind nicht klimakterisch, d.h. sie reifen nach der Ernte nicht mehr nach.

Ökokiste - Bio-Galiamelonen Netzmelonen

Dazu gehören die Sorten: Galia, Giusto, Honey Dew, Easter Shipper, Wester Shipper
Diese Sorten haben eine weiche, geriffelte Schale mit netzförmigem Muster. Sie sind duftend und relativ lange haltbar.

Ökokiste - Bio-Charentaismelonen

Cantaloupe-Melonen

Darunter fallen die Sorten: Caribbean, Charentais, Ogen

Diese Melonen sind süß, duftend und nicht so lange haltbar. Die Schale einer reifen Frucht hat eine hellgrüne bis leicht gelbliche Färbung und riecht angenehm süß. Das Fruchtfleisch ist orangefarbig und weich.