Fruchtgemüse

  • Artischocken
  • Auberginen
  • Avocados
  • Bohnen
  • Fenchel
  • Gurken
  • Indische Netzgurke
  • Kürbisse
  • Paprika
  • Rondini
  • Tomate
  • Zucchini
  • Zuckermais

Artischocken

Artischocken

Bio-Artischocke

Ökokiste Bio-Artischocken

Wussten Sie´s schon?

Die Mythologie weiß von der Entstehung der Artischocke zu berichten:
Cynaria, eine Schönheit mit langem blondem Haar, hatte Jupiter wahrlich den Kopf verdreht. Da sie aber weniger Interesse an ihm hatte als er an ihr, wurde Jupiter zornig und verwandelte sie in eine stachelige Pflanze, die Artischocke.

Wo kommt´s her?

Artischocken sind Disteln, die im Mittelmeerraum zu Hause sind. Gegessen werden die hübschen Blütenköpfe, die kurz vor der Blüte geerntet werden.

Wie verwende ich`s?

Das Essen der frischen Knospen-Köpfe ist ein vergnügliches, kulinarisches Abenteuer. Denn Artischocken isst man nicht mit Messer und Gabel, sondern man streift das zarte Fleisch von den Blattschuppen mit den Zähnen ab. Dazu wird zuerst der Stängel entfernt, dann werden die Knospen mit dem Stielrest nach unten in kochendes Salzwasser (Zitronen im Wasser sorgen für einen noch besseren Geschmack) gelegt und zugedeckt gegart, bis sich die Blätter leicht abzupfen lassen. Dann zupft man Blatt für Blatt ab, tunkt es in einen köstlichen Dipp und genießt den leckeren Geschmack. Zum Schluss entfernt man das 'Heu' auf dem Boden und isst diesen ebenfalls mit dem Dipp. Guten Appetit!

Was ist drin?

Artischocken enthalten einen wertvollen Bitterstoff: das Cynarin. Dieser bioaktive Bestandteil schützt und kräftigt die Leber und wirkt entzündungshemmend. Zudem fördern Artischocken die Arbeit der Galle, senken den Cholesterinspiegel und helfen beim Abnehmen. 

Tipp:

Artischocken schmecken mit einem leckeren Dipp besonders gut: dazu 1-2 Eigelb und etwas Senf zu einer sämigen Sauce verrühren. Dann so lange Öl (z.B. Olivenöl) hinzufügen, bis die gewünschte Mayonnaise Menge erreicht ist. Mit einem Schuss Essig, Salz und Pfeffer würzen.

 

Auberginen

Auberginen

Bio-Auberginen

Ökokiste Bio-Auberginen Ökokiste Bio-Auberginen 'Graffiti'

Wussten Sie´s schon?

Auberginen, auch Eierfrüchte oder - in Österreich - Melanzani genannt können in geringen Mengen Nikotin enthalten.

Wo kommt´s her?

Die Aubergine wird heute insbesondere in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche verwendet, wo sie mit einigen speziellen Gerichten zu großer Berühmtheit gelangt ist. So ist in der Türkei Imam Bayildi beliebt, eine geschmorte, mit Tomaten und Zwiebeln gefüllte Aubergine. In Griechenland dagegen bereitet man aus Auberginen Moussaka. Im Orient wird sie häufig als Paste oder Püree zur Vorspeise gereicht und am westlichen Mittelmeer ist sie Bestandteil des Ratatouille. In der italienischen Küche sind insbesondere die „Melanzane alla Parmigiana“ (Auflauf) und die „Melanzane ripiene“ (gefüllte Auberginen) bekannt. Belege über die Verwendung der Aubergine in der chinesischen Küche reichen bis ins Jahr 609 zurück.

Wie sieht´s aus?

Die Früchte sind Beeren, deren Größe stark zwischen 50 mal 50 bis 300 mal 150 mm variiert, auch die Form kann sehr unterschiedlich ausfallen, beispielsweise länglich, eiförmig, rund oder länglich-birnenförmig. Die Farbe ist schwarz-violett, dunkel-violett, gelblich oder weißlich. Die gängigste, bei uns zu erhaltende, Sorte ist eine keulenförmige, dunkelviolette bis braun glänzende Strauchfrucht.

Wie verwende ich´s?

Auberginen sind roh nicht genießbar. Solange sie unreif sind, enthalten Auberginen Solanin und sind daher giftig, deshalb werden sie gegrillt, gebraten, geschmort oder gedünstet. Man kann Auberginen wunderbar mediterran würzen: mit Knoblauch, Olivenöl, Thymian, Rosmarin, Salbei und Zitrone, mit Basilikum und Rucola. Es passen aber auch eher zarte Gewürze dazu, wie Butter, Zwiebeln, Petersilie, Kerbel oder andere heimische Kräuter. Und besonders exquisit schmecken sie mit den Spezereien der Küchen Asiens oder Arabiens: Ingwer, Thaicurry, Sojasauce, Chili, Kardamom, Koriander, Safran, Kreuzkümmel usw.

Was ist drin?

Die Aubergine besteht größtenteils aus Wasser. Dennoch ist sie ein sehr wertvolles Gemüse, denn Auberginen enthalten wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Zudem werden dem Fruchtgemüse erstaunliche Eigenschaften zugeschrieben: Es soll heilend bei Rheuma, Ischias und Nierenleiden wirken. Der Saft fördert die Gallensekretion und senkt den Cholesterinspiegel.

Tipps:

1. Tipp: Auberginen müssen nicht eingesalzen werden

Dadurch würden Wasser und Bitterstoffe entzogen und die Auberginen nähmen beim Anbraten weniger Fett auf. Allerdings enthalten die heutigen Auberginenzüchtungen kaum mehr Bitterstoffe. Was die Aufnahme von Fett betrifft, wird durch das Salzbad und den Wasserentzug die Konsistenz des Fruchtfleisches tatsächlich dichter, Fett kann nicht mehr ungehindert eindringen. Es werden aber auch alle wertvollen Inhaltsstoffe herausgelöst und ausgeschwemmt.

2. Tipp: Auberginen brauchen kein Fett, um Aroma zu entwickeln

Auberginenscheiben, die man in Öl anbrät, saugen zunächst wie ein Schwamm sehr viel Fett auf. Allerdings geben sie, sobald sie gar sind, dieses Fett wieder ab, wenn die Auberginen richtig angebraten und durch und durch gar sind.
Im Übrigen kann man Auberginen auch ohne jegliche Fettzugabe dünsten oder kochen. Mit asiatischen Gewürzen entwickeln sie auch ohne Fett einen wunderbaren Geschmack.

3. Tipp:

Damit Auberginen an der Luft nicht oxydieren und sich braun verfärben, bewahrt man sie bis zum Gebrauch mit Wasser bedeckt oder mit Öl eingepinselt auf. Aber im Wasser sollten sie nicht zu lange liegen gelassen werden, sonst saugen sie sich damit voll.

Avocados

Avocados

Bio-Avocados

Ökokiste Bio-Avocados

Wussten Sie´s schon?

Avocados bezeichnet man auch als Butter- oder Alligatorbirnen.

Wo kommt´s her?

Die Ursprungsgebiete der Avocado sind die Tropen und Subtropen Mittelamerikas und des nördlichen Südamerikas. Angebaut wurde die Avocado schon vor der Entdeckung des amerikanischen Kontinents, aber erst im 19. Jahrhundert breiteten sich Anbau und Nutzung auch auf andere Kontinente aus.

Wie sieht´s aus?

Die in Europa gängigsten Sorten sind „Hass“ und „Fuerte“. „Hass“ ist eher rundlich und klein und ist – im Gegensatz zur großen, birnenförmigen grünen „Fuerte“ – in reifem Zustand dunkelviolett bis schwarz.

Wie verwende ich´s?

Die Avocado kurz vor dem Verzehr halbieren, den Kern entfernen und schälen oder das Fruchtfleisch mit dem Löffel herausnehmen.
Sie sollte nur roh verwendet werden und harmoniert hervorragend mit den Gewürzen Cayennepfeffer, Petersilie, grüner und weißer Pfeffer sowie Zitronensaft. Die Avocado bereichert jeden Frucht- und Gemüsesalat und auch zur Herstellung von Brotaufstrichen, Suppen und Saucen eignet sie sich sehr gut.

Was ist drin?

Die Avocado besteht hauptsächlich aus Wasser, außerdem enthält sie pflanzliche Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß und Ballaststoffe. An Mineralstoffen sind Kalium, Magnesium und B-Vitamine zu finden.
Sie ist als Husten und Wundheilmittel bekannt und eignet sich dank ihres hohen Kaliumgehaltes für eine kochsalzarme Diät bei hohem Blutdruck, Herz und Nierenerkrankungen.

Tipp:

Einige Tropfen Zitronensaft über die Avocado träufeln, damit sich das Fruchtfleisch nicht braun färbt.

Bohnen

Bohnen

Bio-Bohnen

Ökokiste Bio-Bohnen

Wussten Sie´s schon?

Bohnen gehören zur Familie der Leguminosen. Speziell für ökologisch wirtschaftende Betriebe hat diese Familie einen besonderen Stellenwert, denn sie binden mit Hilfe sogenannter Knöllchenbakterien, die sich an Ihren Wurzeln befinden, Stickstoff aus der Luft in Form von Knöllchen im Boden. Stickstoff wiederum ist ein wichtiges Nährelement für Pflanzen.

Wo kommt´s her?

Buschbohnen sind eine Variante der Gartenbohne, die seit rund 8000 Jahren in Südamerika kultiviert werden. Erst im 16. Jahrhundert wurden Gartenbohnen und mit ihnen auch die Buschbohnen durch die Spanier nach Europa gebracht, wo ihnen die unterschiedlichsten Namen gegeben wurden: Grüne Bohnen, Gartenbohnen, Buschbohnen, Fisolen, und viele mehr.

Wie sieht´s aus?

Buschbohnen, die sich von den Gartenbohnen durch ihre runde Form unterscheiden, stellen keine großen Ansprüche an die Bodenbedingungen und können daher relativ einfach kultiviert werden. Mit einer Höhe von 30 bis maximal 60 cm brauchen Buschbohnen keine Rank Hilfe, um zu wachsen und können so leicht in jedem Garten angepflanzt werden.

Buschbohnen können flache oder runde Hülsen haben, die eine gelbe, grüne, blau-violette oder schwarze Farbe aufweisen. Die flachhülsigen Sorten entwickeln häufig mit zunehmender Reife dicke Fäden, die runden Buschbohnen hingegen bleiben fadenfrei.

Wie verwende ich´s?

Die unreif geernteten Hülsen der Buschbohnen, aber auch ihre reifen Samen können vielseitig eingesetzt werden. Sie schmecken sowohl in Suppen oder Salaten als auch als Beilagen zu Fisch und Fleisch. Buschbohnen sollten Sie niemals roh verzehren, da sie für den Menschen giftige Lektine (Phaseolin) enthalten, die durch Kochen zerstört werden. Buschbohnen können Sie auch einfrieren. Dazu einfach das Gemüse kurz blanchieren, abschrecken und verpackt einfrieren. Eine andere Art, Buschbohnen für längere Zeit zu konservieren, ist das Einmachen.

Was ist drin?

Buschbohnen sind wirklich gesund. Sie enthalten viele Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe und sollten deshalb häufig auf unseren Speiseplänen stehen. Man sagt ihnen außerdem eine cholesterin- und blutzuckersenkende Wirkung zu. Buschbohnen sind eine gute Eiweißquelle für Vegetarier und können — richtig kombiniert — eine vollwertige Mahlzeit bilden und so zu einer ausgewogenen Ernährung ohne Mangelerscheinungen beitragen.

Fenchel

Fenchel

Bio-Fenchel

Ökokiste - Bio-Fenchel

Wussten Sie´s schon?

Fenchelfrüchte sind die häufigsten Bestandteile von Mitteln gegen Husten, Magen- und Darmbeschwerden.

Wo kommt´s her?

Der Fenchel wird als Feldfrucht kultiviert und stammt aus dem Mittelmeerraum.Schon bei den alten Griechen und Römern wurde dieses würzige Doldengewächs angebaut und der gute Ruf hielt über die Jahrhunderte bis heute an.

Wie verwende ich´s?

Fenchel waschen, das Grün entfernen und die Stängel abtrennen. Der Fenchel kann dann roh oder als Salat verzehrt werden, aber auch gekocht als Gemüse.

Als Rohkost sollte er in dünne Ringe geschnitten werden.

Zum Kochen wird die Knolle längs aufgeschnitten und geviertelt, um dann etwa 15 Minuten in wenig Salzwasser gegart werden.

Was ist drin?

Die Fenchelknolle ist reich an Ballaststoffen und die Benediktinerinnen erkannten als Naturheilerinnen schon früh den Wert des Fenchels bei Verdauungsproblemen.

Tipp:

Das Grün, das bei der Verarbeitung entfernt wird, nicht wegwerfen. Kleingehackt kann es als Würze oder zur Garnierung von Speisen verwendet werden.

Gurken

Gurken

Bio-Gurken

Ökokiste - Bio-Gurke

Wussten Sie´s schon?

Gurken werden genussreif geerntet, da die Früchte nicht selbst nachreifen.

Wo kommt´s her?

Ihre ursprüngliche Heimat wird im nördlichen Indien vermutet und an den Hängen des Himalajas soll die Gurke bereits vor mindestens 4000 Jahren angebaut worden sein. Andere Quellen gehen allerdings davon aus, dass sie bereits viel früher in Südasien heimisch war und erst von Seefahrern mit nach Indien gebracht wurden.

Wie verwende ich´s?

Wegen Ihres hohen Wassergehaltes lassen sich Gurken nicht einfrieren. Am besten lässt man das vielseitige Gemüse gar nicht alt werden, sondern knabbert es sofort weg - im Salat, in Tsatsiki, zu Dip, in kalten Gurkensuppen oder einfach als erfrischender Pausensnack. Gurken schmecken auch erhitzt sehr lecker, zum Beispiel als Schmorgurken mit Senfsoße, im Ratatouille oder in der Suppe.

Ökokiste - Bio-Gurke

Was ist drin?

Gurken sind das ideale Gemüse für die schlanke Linie. Sie enthalten nur 12 Kalorien pro 100 Gramm, denn sie bestehen überwiegend aus Wasser. Aber auch einige wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium und Vitamine wie Folsäure und Beta-Carotin sind enthalten - vor allem in und direkt unter der Schale.

Bio-Gurken müssen und sollten daher nicht geschält werden.

Tipp:

Gurken immer erst kurz vor dem Verzehr salzen, da Salz die wertvollen Mineralstoffe ausschwemmt.

Indische Netzgurke

Indische Netzgurke

Braune indische Netzgurke „Skkim“


Ökokiste - Bio-Indische Netzgurke Wussten Sie´s schon?
Die braune indische Netzgurke „Skkim“ ist eine relativ späte, mittelgroße Freilandgurke. Sie unterscheidet sich im Geschmack von der Schlangengurke, schmeckt intensiver und ähnelt geschmacklich den Schmorgurken. Darüber hinaus entwickelt sie praktisch keine Bitterstoffe.

Wie sieht´s aus?
Ihre Schale ist braun, überzogen mit einer netzartigen Zeichnung. Besonders an dieser Gurkensorte ist das, bemerkenswert feste und im Verhältnis zum Kernbereich relativ dicke, Fruchtfleisch.

Wo kommt´s her?
Sie stammt ursprünglich aus Indien und wird bei uns noch sehr selten angebaut.

Wie verwende ich’s?
Die indische Netzgurke ist ideal zum Schmorren und auch eingelegt als Senfgurke ein Genuss.

Kürbisse

Kürbisse

Bio-Kürbisse

Kürbisse - die kulinarischen Verwandlungskünstler

Kürbissalat, Kürbissuppe, gefüllte Kürbisse, süßer Kürbiskuchen, Dessert und Konfitüre: Der Kürbis hat sich einen festen Platz in unserer Herbstküche erobert. Und nicht zuletzt ist er einfach wunderschön anzusehen. Überzeugen Sie sich selbst, wir haben hier ein paar Exemplare für Sie ausgesucht.

Ökokiste - Bio-ButternutkürbisButternutkürbis 
Dieser leckere Kürbis ist birnenförmig und hat eine glatte, cremefarbene Schale. Sein cremiges, orange-farbiges Fruchtfleisch hat ein nussartiges Aroma. Es gilt unter Feinschmeckern als das beste Kürbisfleisch. Er eignet sich zum Braten, Backen, für Püree, asiatische Gerichte oder roh gerieben für Salat.

Ökokiste - Bio-Muskatkürbis Muskatkürbis
Wohlschmeckend und äußerst beliebt ist der fein-fasrige Muskatkürbis. Sein Fruchtfleisch ist hell bis intensiv orange, nicht sehr süß und eben leicht nach Muskatnuss schmeckend.

 

Ökokiste - Bio-Hokkaidokürbis Hokkaidokürbis
Einer der wenigen, der in einer auch für kleinere Haushalte  überschaubaren Größe heranwächst. Er schmeckt kräftig-süßlich und hat den großen Vorteil, dass man die Schale mitessen kann.
 

Ökokiste - Bio-SpaghettikürbisSpaghettikürbis
Das Fruchtfleisch ist hellgelb und hat lange Fasern, die an Spaghetti erinnern und dem Kürbis seinen Namen geben.


 

Ökokiste - Bio-RondinikürbisRondinikürbis
Diese kleinen grünen runden Kürbisse eignen sich besonders gut als Vorspeise oder separate Beilage. Sie entgiften den Darm, senken den Blutfettspiegel, helfen beim Abbau von Speckpolstern, kräftigen das Immunsystem und beruhigen die Nerven.

 

Halloweenkürbis
Er ist der Riese unter den Kürbissen. Mit seinem faserarmen Fruchtfleisch kann man die traditionelle "pumpkin pie" backen. Sehr gut ist er auch für Babybreis und Suppen geeignet. Und an Halloween hat er Hochsaison: Da werden die Riesenkürbisse ausgehöhlt, verziert und beleuchtet.

Paprika

Paprika

Bio-Paprika

Ökokiste - Bio-Paprika Ökokiste - Bio-Paprika Ökokiste - Bio-Paprika

 

 

 



Wussten Sie´s schon?
Paprika als Gattung gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die hierzulande am weitesten verbreitete Art, zu der neben den Gemüsepaprika auch Peperoni und Chilis zählen, ist die Capsicum annuum. Sprachlich ist die Verwandtschaft der Sorten vor allem noch in den spanisch- und englischsprachigen Ländern zu sehen:  Im Englischen wird z.B. der Begriff pepper für die milde (Gemüse)paprika verwendet und mit dem Zusatz ‚hot‘ versteht man darunter die scharfen Chilis.

Wo kommt´s her?
Ursprünglich nur in Süd- und Mittelamerika beheimatet, brachte Kolumbus die ersten Früchte bereits vor über 500 Jahren nach Europa. Die Paprika musste jedoch zunächst das Schicksal einiger Ihrer Verwandten, wie Kartoffel und Tomate, als Zierpflanze teilen – nicht zuletzt, weil sie dem europäischen Gaumen zunächst zu scharf war. Durch Züchtung konnte die Schärfe allerdings abgemildert werden und schließlich startete diese Beerenfrucht ihren Eroberungsfeldzug in Europa.

Ökokiste - Bio-Paprika Wie sieht´s aus?
Bei dem Wort Paprika fällt wohl jedem zuerst die etwas größere eckig-runde rote Gemüsepaprika ein. Dabei gibt es weltweit 31 Arten der Paprika. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch den Schärfegrad und das Aussehen. Die Farbei der Schoten kann von weiß über grün, gelb, rot bis lila und sogar schwarz gefärbt reichen. Es gibt sowohl spitze, wie auch eckig-kantige, als auch runde Exemplare. Ebenso unterscheiden sie sich in Länge und Breite.

Wie verwende ich´s?
Aufgrund ihres sehr geringen Kaloriengehaltes sind sie die ideale Zutat für leichte Gerichte. Paprika finden roh Verwendung in Salaten und werden auch gerne gegrillt oder gedünstet verzehrt. Vor allem in der Mittelmeer- und Balkanküche wird sehr häufig auf die vielseitige Frucht zurückgegriffen. So kommen Antipastiplatten, Gazpacho (kalte spanische Suppe), Bjurek (gefüllte Paprika aus Bulgarien), Griechischer Salat und Co. nicht ohne die Paprika aus.

Was ist drin?
Frische Paprikaschoten enthalten besonders viel Vitamin C - in dieser Disziplin ist die Paprika übrigens Spitzenreiter und schlägt sogar Zitrusfrüchte. Außerdem enthalten Paprika Ballaststoffe, Magnesium, Eisen, Kalium, Kalzium und natürlich auch den sie „scharf machenden“ Stoff Capsaicin. Sie wirken harntreibend, regen Appetit und Verdauung an und haben eine desinfizierende Wirkung auf die Mund-, Magen und Darmschleimhäute.

Tipp:
Zum Enthäuten von Paprikas legen Sie diese, halbiert und mit der Hautseite nach oben, einfach auf ein Backblech und geben Sie sie bei hoher Hitze so lange in den Ofen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Anschließend mit einem feuchten Tuch bedecken. Nun lässt sich die Haut ganz einfach abziehen.

Rondini

Rondini

Bio-Rondini

Ökokiste - Bio-Rondini Afrika in Bayern
Ursprünglich stammen die Rondinis aus Südafrika, sie werden aber seit einigen Jahren auch bei uns mit wachsendem Erfolg kultiviert und so sind die Rondinis in Ihrer Ökokiste echte bayerische Früchte aus der Demetergärtnerei Obergrashof in Dachau.

Schnell und einfach
Ihr großer Vorteil im Vergleich zu den übrigen Kürbissen
Sie sind schnell und leicht zuzubereiten! Einfach mit einer Nadel an mehreren Stellen einstechen – um „kleinere Explosionen“ im Kochtopf zu vermeiden – und dann etwa 10 bis 15 Minuten in Wasserdampf garen.
Die delikaten und feinen Früchte eignen sich besonders als Vorspeise oder als separate Beilage. In Eintöpfen dagegen verlieren sie ihren typischen Eigengeschmack. Köstlich sind Sie auch als Hauptgang, denn dabei kommt ihr eigenwilliges Aroma am besten zur Geltung: einfach nur mit Butter und Salz zubereitet, mit würzigem Käse und Kartoffeln serviert oder fein gefüllt und überbacken (siehe Rezept).

Super für Stoffwechsel und Nerven
Wie alle Kürbisse tragen auch die Rondini hervorragend zur Unterstützung der Verdauung und des Stoffwechsels bei. Da das Fruchtfleisch reich an Wasser und Ballaststoffen ist, wirkt es verdauungsfördernd und unterstützt dabei das Ausscheiden von Giftstoffen, Gallenstoffen und Fettsubstanzen. Gleichzeitig wird die Bauchspeicheldrüse entlastet.
Die kugelrunden Kürbisse enthalten reichlich Mineralsalze und Nahrungsfasern, Kalium, Vitamin A, etwas Vitamin C, Folsäure, Panthothensäure und Kupfer, damit entgiften sie den Darm, senken den Blutfettspiegel, helfen beim Abbau von Speckpolstern, kräftigen das Immunsystem und beruhigen die Nerven.

Rondini - schnell - einfach - gut
Den Kürbis mit einer Nadel mehrmals einstechen (wichtig, sonst gibt's eine Explosion im Kochtopf!) und in Salzwasser (halb gefüllter Topf) ca. 15 Minuten gar kochen. Dann den Kürbis quer halbieren, die Samen mit einem Löffel heraus kratzen. In die Mitte ein Stückchen Butter oder Kräuterquark geben und auslöffeln.

Tomate

Tomate

Bio-Tomaten

Ökokiste - Bio-Tomaten

Wussten Sie´s schon?

Liebesapfel – Goldapfel – Paradeiser – Adamseppl – Wolfspfirsich, dass sind nur ein Paar Namen unter denen die Tomate bekannt ist.

Wo kommt´s her?

Die spanischen Eroberer waren es, die die ersten Tomatenpflanzen aus Mittelamerika mitbrachten. Der Namen Tomate leitet sich dem aztekischen Wort ‘tomatl’ ab, was einfach nur so viel wie “ein prall angeschwollenes Ding” bedeutet. Ihre Verwandtschaft mit „Hexenkräutern“ wie Tollkirsche und Bilsenkraut führte jedoch dazu, dass sie in Europa zunächst als giftig galt und ihr äußerst viel Skepsis entgegen gebracht wurde.

Zierde für Haar und Garten
Die Damen der Oberschicht pflanzten die Tomatenstauden zunächst in ihre Blumengärten und schmückten sogar ihr Haar mit Blumenkränzen aus Tomatenblüten.

Ökokiste - Bio-Cherrytomaten

Vom Wolfspfirsich zum Goldapfel
Als eine der ersten haben sich jedoch die Italiener an die bis dahin als giftig geltende Frucht gewagt und die geniale Verbindung von Pasta und Tomaten geschaffen. Bauern aus Parma fingen später an Tomaten zu konservieren, indem sie den Saft einkochten und die Früchte in der Sonne trockneten. Heute wird das kalorienarme Fruchtgemüse auf der ganzen Welt geschätzt. Der Genuss von Tomaten wirkt anregend auf den gesamten Organismus und schützt vor Infektionen, denn die sonnengereiften Früchte aus biologischem Anbau sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Fruchtsäuren und ätherischen Ölen.

Dies alles und nicht zuletzt das wunderbare Aroma der leuchtend roten Tomaten macht Lust auf ihre Vielfältigkeit.

Wie sieht´s aus?

Insgesamt gibt es wohl über 2500 verschiedene Sorten. Tomaten gibt es natürlich in allen möglichen Rotschattierungen. Ihre Farbe reicht von Orange über gelb bis hin zu grün reifenden Sorten, sogar dunkelgrün und dunkelviolett bis dunkelrot getigerte Sorten sind bekannt. Auch was die Form angeht ist die Tomatenpflanze erfinderisch gewesen. Ob rund, dattel- oder eierförmig, gerne auch gefurcht, herzförmig oder eher paprikaartig, hier bleibt für den kreativen Koch kein Wunsch offen.

Ökokiste - Bio-Cherrytomaten

Was ist drin?

Der Genuss von Tomaten wirkt anregend auf den gesamten Organismus und schützt vor Infektionen, denn die sonnengereiften Früchte aus biologischem Anbau sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Fruchtsäuren und ätherischen Ölen. Zudem gibt es
neue wissenschaftliche Belege darüber, dass Bio-Tomaten bedeutende Gesundheitsvorteile gegenüber konventionell angebauten besitzen. Einer US-Studie über 10 Jahre zufolge, haben biologisch angebaute Tomaten einen über 90% höheren Gehalt an Flavonoiden.
Diese zählen zu den Antioxidanten, die Zellen vor Radikalen oder anderen molekularem Schäden schützen sollen. Dazu meint Scott Kinnear von Biological Farmers of Australia, "Wir sollten wirklich sehr eng auf biologische Landwirtschaft als ein Langzeitmittel für die Sicherung einer besseren Gesundheit blicken."

Tipp:

Für manche Gerichte sollte man die Tomaten häuten. Setzen Sie hierzu einen Topf mit Wasser auf. Wenn dieses sprudelnd kocht schneiden Sie die Haut der Tomaten gegenüber des Strunks kreuzförmig leicht ein und geben Sie diese dann für ca. 5 – 10 Sekunden ins kochende Wasser. Schrecken Sie diese anschließend mit kaltem Wasser ab. Nun lässt sich die Haut ganz einfach mit einem Messer abziehen.

Zucchini

Zucchini

Bio-Zucchini

Ökokiste - Bio-Zucchini

Wussten Sie´s schon?

Wenn man Zucchini anstatt sie zu ernten einfach wachsen lässt, erreichen Sie die Größe von Kürbissen. Kein Wunder, handelt es sich bei den leckeren Beerenfürchten doch um sogenannte Sommerkürbisse.

Wo kommt´s her?

Ursprünglich stammten Zucchini aus Latein- und Südamerika sowie aus Westindien. Heute werden Sie jedoch vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut, aber natürlich findet man sie auch in deutschen Gärten.

Wie sieht´s aus?

Zucchini gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Die Zucchinipflanzen gleichen denen des Gemüsekürbisses, ihre Blätter sind jedoch deutlich kleiner und sie neigen weniger zur Bildung von Ranken.

Ökokiste - Bio-Zucchini

Wie verwende ich`s?

Aufgrund ihres milden, nussigen Aromas können Zucchini auf vielerlei Art zubereitet werden. Sie enthalten wenige Kalorien, machen aber trotzdem satt und sind daher ideal für alle Arten von Diäten.

Zur Verarbeitung die Zucchini waschen, den Stiel und eventuell angeschlagene Stellen wegschneiden. Dann, je nach Größe des Fruchtgemüses, der Länge nach aufschneiden oder als Ganzes in kleine Scheiben oder Stücke schneiden. Danach nur kurz in wenig Wasser garen (ca. 3 – 5 Minuten) oder mit etwas Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Aber auch im Ofen, gefüllt mit Reis und Käse überbacken gelingen Zucchini hervorragend. Auch als Rohkost kann man sie gut genießen.

Verarbeiten Sie Zucchini vorzugsweise mit anderen Gemüsesorten wie roten Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch zu Gemüsegerichten oder Salaten. Die Inhaltsstoffe der einzelnen Sorten ergänzen sich ideal, schmecken lecker und machen fit.

Was ist drin?

Zucchini bestehen zum Großteil aus Wasser, weswegen sie auch als leicht bekömmlich gelten und sich besonders gut für Diäten und Schonkostkuren eignen. Vitamine, wie Vitamin A, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C und Folsäure, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen, Selen, Mangan und Zink, zählen zu den wertvollen Eigenschaften dieser Früchte.

Man sagt Ihnen nach, dass sie entwässernd wirken, das Immunsystem kräftigen und die Darmtätigkeit anregen. Auch ein entsäuernder Effekt auf den Körper, sowie das entgegenwirken von hohem Blutdruck werden ihr zugesprochen. Die in der Zucchini enthaltenen Bitterstoffe regen zudem die Gallen- und Lebertätigkeit an.

Zuckermais

Zuckermais

Bio-Zuckermais

Ökokiste - Bio-Zuckermais

Wussten Sie´s schon?

Botanisch gesehen ist der Mais ein Gras und daher verwandt mit Weizen, Roggen und Co. In einigen Ländern hat er als Grundnahrungsmittel eine ähnlich hohe Bedeutung wie Reis im asiatischen Raum. Er wird auch Kukuruz (vor allem in Österreich), Türkischer Weizen oder Welschkorn genannt. In den USA wird er schlicht als „Corn“ bezeichnet.

Wo kommt´s her?

Bei uns lange nur als Futtermittel für Masttiere verkannt, wussten andere Kulturen bereits seit Jahrtausenden um den wahren Wert von Mais. Schon vor rund 7.000 Jahren wurde er in den Anden Perus und in Mexiko kultiviert und zählt dort bis heute zum festen Bestandteil der lokalen Küche. Mit Kolumbus kam der Mais auch nach Europa.

Wie sieht´s aus?

Im Gegensatz zu dem sehr stärkehaltigen "Futtermais" hat der, hauptsächlich als Nahrungsmittel für den Menschen angebaute "Zuckermais", ein Gen, das die Umwandlung von Zucker in Stärke verzögert. Die blassgelben oder weißlichen Körner sind weich, saftig und süß und daher stammt auch der Name! Mit Gentechnik hat das aber rein gar nichts zu tun. Zuckermais ist in jahrhundertelanger traditioneller Auslese entstanden.

Wie verwende ich´s?

Die essbaren Maiskörner sind die Samen einer widerstandsfähigen, einjährigen Pflanze, aus welchen in Italien die charakteristische Polenta, in Mexiko die Tortillas und in Amerika der Whisky hergestellt werden. Mais lässt sich auch sehr gut einfrieren, sollte vorher jedoch immer kurz blanchiert werden. Eingefrorene Maiskolben halten sich bis zu 1 Jahr, eingefrorene Maiskörner sollten nach 3 Monaten aufgebraucht werden.

Was ist drin?

Sein hoher Nährwert und Energiegehalt macht den Zuckermais zum optimalen gesunden Sattmacher. Gegarter frischer Zuckermais enthält viel Folsäure, Kalium, Vitamine, lebenswichtige Spurenelemente wie Selen, Eisen, Magnesium und Zink und die wichtigen Ballaststoffe. Besonders bemerkenswert ist jedoch der sehr hohe Gehalt des Nervenvitamins Thiamin (B1). Mais ist demnach bestes, natürliches Beruhigungsmittel, vitalisiert dabei die Konzentrationsfähigkeit, verbessert Gehirnleistung und Intellekt, macht widerstandsfähiger in Stresssituationen und sorgt außerdem mit viel Biotin für schöne Haut und kräftige Haare.

Tipp:

Zum Buttern von heißen Maiskolben ein hohes Glasgefäß mit heißem Wasser füllen und ein größeres Stück Butter dazu geben. Die Butter schmilzt und schwimmt oben auf dem Wasser. Taucht man jetzt den heißen Kolben ein und zieht ihn langsam wieder raus, ist der Maiskolben überall gleichmäßig mit Butter überzogen.